Eröffnung der 2. Digitaltage Schaffhausen

Artikel Schaffhauser Nachrichten vom 05.09.2023

Stadtpräsident Peter Neukomm (Mitte) am IWC-Medienstand mit Katharina Doepke Schelling, Manuel Reuter sowie Antonio Balmisano mit der weissen Cyberloupe 2.0 und Jan Baumann mit der schwarzen Cyberloupe 3.0, die ein Uhrmacher bequem einen ganzen Arbeitstag tragen kann. BILD SELWYN HOFFMANN Andreas Schiendorfer

SCHAFFHAUSEN. An der gestrigen Medienkonferenz der zweiten Schaffhauser Digitaltage wurde man in den Räumlichkeiten von Schaffhausen Tourismus standesgemäss von einem Avatar begrüsst, welcher dem Wirtschaftsförderer täuschend ähnlich sieht. Allerdings war man dann, ehrlich gesagt, doch froh, dass Christoph Schärrer auch persönlich auftrat, etwas lebendiger sprach und seine Botschaft – Schaffhausen macht Digitalisierung erlebbar – mit Mimik und Gestik unterstrich. Bald schon liege eine verbesserte Version vor, erklärte Schärrer schmunzelnd, man sei wirklich motiviert, die Digitalisierung als Chance zu nutzen. So lobte er nicht nur die Innovationskraft der Unternehmen und Behörden, sondern dankte auch für deren Bereitschaft, mit der Bevölkerung in einen Dialog zu treten: 19 Partner sind an neun Veranstaltungen mit 30 Referentinnen und Referenten beteiligt.

Nach wie vor ein wichtiges Thema ist die Cybersicherheit, wie Candid Wüst, Vice President Research Acronis, erklärte. Er wird bereits heute Dienstagabend um 18 Uhr an einer Diskussion im Meetingpoint zu diesem Thema teilnehmen. Von Cyberkriminalität sind nicht zuletzt auch kleinere und mittlere Unternehmen (KMU) betroffen, für die kleinere Erpressungssummen zu einer Existenzfrage werden. Zusammen mit Bojan Laskovic, CTO bei Raqoon, wird er deshalb den Cyber-Security-Verein für KMUs gründen, der KMU zeigen will, wie man sich vor digitalen Angriffen schützt und die Technologie mit der richtigen Strategie für das Geschäftswachstum nutzt. Smart-Hub in der Stahlgiesserei

Der Höhepunkt wird wohl der Donnerstagnachmittag mit dem Smart-Hub ab 14 Uhr in der Stahlgiesserei sein. Man kann sich beispielsweise am selbstfahrenden Transportroboter des Steiner Unternehmens Phoenix Mecano erfreuen, welches, wie Marvin Waldvogel ausführte, mehr und mehr vom Verkauf einzelner Komponenten zu ganzheitlichen Lösungsangeboten übergeht. Armando Cathomas wiederum erläuterte den Medienvertretern die Zukunft einer nachhaltigen Landwirtschaft, unter anderem dank einem innovativen Traktor von GVS Agrar. Die faszinierende Welt des Druckens enthüllt die Thaynger Teca Print, wobei CEO Daniel Fahl als besondere Attraktion einen Schokolade servierenden Roboter in Aussicht stellte. Man kann, wir sind immer noch am Donnerstag in der Stahlgiesserei, einen Sicherheitsparcours der Stadt Schaffhausen auf einem E-Scooter absolvieren. Oder einem interaktiven AI-Bot spezifische Fragen zur Wohn- und Arbeitsregion Schaffhausen stellen.

Beim IWC-Stand kann man das Uhrmacherhandwerk durch die Augen eines Uhrmachers erleben – dank der Cyberloupe. Eine lupenreine Schaffhauser Lösung von Antonio Balmisano, Leiter Betriebsentwicklung, unterstützt von Projektleiter Jan Baumann. Nach drei Jahren schafften sie nun mit der dritten Version den Durchbruch innerhalb des Richemont-Konzerns. Und weil man dank der IWC-App eine Uhr künftig auch mit der Augmented-Reality-Technik anprobieren kann, beeilte sich Katharina Doepke Schelling als Chief Digital & Transformation Officer zu betonen: «Die IWC nutzt die digitale Technik, setzt aber bei den Uhren selbst nach wie vor ganz aufs Handwerk.»

Am Mittwoch wird ein Go-tec!-Kurs für Familien durchgeführt; den ganzen Monat läuft die «Future Skills AI Experience» für Oberstufenklassen. Bei Acronis findet eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion «Women in Tech» statt. Auf dem SIG-Areal wird der Skill-Hub eröffnet. Zudem werden KI-Workshops angeboten. Das ganze Programm ist zu finden unter standort.sh.ch/digitaltage.

20 Jahre Uferrenaturierungen dank Naturstrom von SH POWER

Beitrag Tele Top vom 04.09.2023 über den Jubiläumsevent von SH POWER vom 03.09.2023 im St. Katharinental

Planung Vordere Breite im Kantonsrat

Votum im Kantonsrat vom 28.08.2023 zur Interpellation über den aufgelösten Letter of Intent von Kanton und Stadt zum Zeughausareal

Zuerst teile ich die Einschätzungen von KR Heydecker: Der Gegenstand des Vorstosses hat sich erledigt und es ist für den Baudirektor schwierig, auf heute neu gestellte Fragen im Namen des Gesamtregierungsrats antworten zu können.

Ich muss den Interpellanten enttäuschen: Der LOI wurde nicht aus Angst aufgelöst, sondern weil die Diskussionen im Vorfeld des Vorstosses gezeigt haben, dass verschiedene Themen vermischt wurden, was für den weiteren Planungsprozess nicht zielführend ist.

Insofern bin ich froh, dass wir mit der Auflösung des LOI die Diskussionen jetzt entlasten und versachlichen können.

Die Zuständigkeiten für die raumplanerische Entwicklung der Vorderen Breite sind klar.

Ich bin froh, dass Tim Bucher die Diskussion über die massgeblichen Fragen richtig verortet hat.

Die massgeblichen gesetzlichen Grundlagen dazu finden sich im kantonalen Richtplan und im Richtplan Siedlung der Stadt.

Sie können nicht über kantonsrätliche Vorstösse unterlaufen werden.

Gestützt auf die raumplanerischen Grundlagen stehen auf der Vorderen Breite weiterhin das Wohnen und öffentliche Nutzungen im Vordergrund.

Im städtischen Planungsprozess, der – entgegen den Ausführungen des Interpellanten – breit und partizipativ angelegt war und ist, wurde die Synthese der Testplanung unterdessen angepasst und ergänzt:

In Zusammenarbeit mit dem Kanton als Eigentümer des Zeughausareals und unter Einbezug der heutigen Nutzerinnen und Nutzern sowie des QV werden auch Varianten geprüft, bei denen das Museum im Zeughaus in Verbindung mit den vorgesehenen Raumnutzungen erhalten werden könnte.

Geschätzte Kolleginnen und Kollegen

Die weiteren Planungsschritte orientieren sich an den übergeordneten Zielsetzungen von Kanton und Stadt SH.

Und Kanton und Stadt werden bei der Entwicklung der Vorderen Breite als Schlüsselareal der Wohnraumentwicklung weiterhin konstruktiv zusammenarbeiten.

Und ich kann Sie beruhigen: Stadt wie Kanton sind sich ihrer Verantwortung für die Entwicklung des wichtigen Areals bewusst und werden diese weiterhin sorgfältig und umsichtig vorantreiben.

Deshalb plädiere ich heute dazu, den Ball flach zu halten.

Entwicklung Kammgarnareal: Baugesuch eingereicht

Bild: Michael Kessler / Schaffhauser Nachrichten vom 26.08.2023

Votum anlässlich der Medienpräsentation vom 26.08.2023

Es freut mich sehr, dass ich Sie im Namen der Stadt zu dieser Information über den Stand des Projekts Entwicklung des Kammgarnareals, eines der anspruchsvollsten und wichtigsten Stadtentwicklungsprojekte in der laufenden Legislatur, begrüssen darf.

Seit der erfolgreichen Volksabstimmung vom 30.08.2020 und dem zuletzt präsentierten Ergebnis des Gestaltungswettbewerbs für den Kammgarnhof im Oktober 2021 ist viel passiert und viel gearbeitet worden.

Ich freue mich riesig, dass wir dank diesen wertvollen Arbeiten heute mit positiven Meldungen aufwarten können.
Wir haben wichtige Meilensteine erreicht und damit lässt sich nun auch der weitere Umsetzungshorizont konkretisieren. Darauf wartet nicht nur das Stadtparlament, sondern auch die involvierten Steakholder und die Öffentlichkeit.

Die Hauptverantwortung für die Umsetzung des tollen Projekts liegt seit der Volksabstimmung im Baureferat beim Hochbauamt.

Komplexität und Bedeutung der Entwicklung des Kammgarnareals sind sehr hoch und es sind viele Steakholder involviert. Darum bildet der von der strategischen Ebene der Gesamtstadtrat den Lenkungsausschuss des Projekts, ergänzt mit dem CFO der IWC für den Platz und die Tiefgarage.

Als Stadtpräsident ist es mir vorbehalten, vorweg den Blick aus einer übergeordneten Sicht darzulegen.

Wie eingangs erwähnt, gehört die Entwicklung des Kammgarnareals zu den Schlüsselprojekten der Stadtentwicklung.
Es geht darum, die einmalige Chance zu nutzen, ein grosses, toll gelegenes Areal so zu gestalten, dass in Zukunft viele Generationen und Bevölkerungsgruppen davon profitieren werden.

Diese Arealentwicklung wird der Altstadt als Zentrum der ganzen Region, einen wichtigen «Entwicklungsboost» bringen.

Und es ist besonders schön, dass wir das gemeinsam mit einer der wichtigsten und traditionsreichsten Unternehmung machen können, die den Namen unserer Stadt in ihrer Marke führt.

Die Erstellung der Tiefgarage unter dem Kammgarnhof, die wir partnerschaftlich finanzieren, ermöglicht einen grossen Mehrwert und damit eine win-win Situation für die Stadt und die IWC.

Wie wir in der Abstimmungsvorlage 2020 in Aussicht gestellt haben, steht für das 4. OG eine wirtschaftliche Nutzung durch eine Mieterin im Fokus, welche ins innovative, industrielle Umfeld passt und mit der Bezahlung einer Marktmiete einen Beitrag zur Wirtschaftlichkeit des Projekts leisten kann. Idealerweise soll sie auch zur Belebung des Areals beitragen.

Wir stehen aktuell in Gesprächen mit einer spannenden und gewichtigen Interessentin, welche diese Anforderungen erfüllt.

Nachdem wir nun konkretere Aussagen zum Bezugszeitpunkt des Stockwerks machen können, wird es nun auch möglich sein, vertragliche Regelungen zu verhandeln.

Wir sind zuversichtlich, dass wir diese Vermietung zeitgerecht auf die Schiene bringen werden.

Kammgarnumbau geht in nächste Phase

Berichterstattung Schaffhauser Nachrichten vom 26.08.20223

Vor drei Jahren sagte die Stadtschaffhauser Stimmbevölkerung Ja zur Entwicklung des Kammgarnareals. Mittlerweile konnte das Baugesuch eingereicht werden – ein Meilenstein, sagen die Verantwortlichen. Jetzt werden auch Details zur Parkplatzsituation bekannt.

Kay Fehr

SCHAFFHAUSEN. Ursprünglich war der Baustart beim Kammgarnareal für Mitte 2023 vorgesehen. Bei der gestrigen Medienkonferenz informierten die Verantwortlichen der Stadt Schaffhausen aber nicht über den Spatenstich, sondern erst darüber, dass sie das Baugesuch einreichen konnten. Die Gründe dafür seien, so Baureferentin Katrin Bernath (GLP), die vielen baulichen und strategischen Entscheide, die seit dem Volks-Ja von 2020 getroffen werden mussten (siehe SN vom 8. Dezember 2022). Unter anderem sei der Pegel des Grundwassers höher als gedacht, was bei der Planung der Tiefgarage unter dem Areal berücksichtigt werden musste. Und auch einige Rahmenbedingungen hätten sich geändert, wie beispielsweise die Vorgaben zur Parkplatzgrösse. Anstatt der ursprünglich geplanten 100 Parkplätze wird es nur noch derer 90 geben – zu diesem Thema hatte Grossstadtrat Martin Egger (FDP) bereits einen Vorstoss eingereicht. «Schlüsselprojekt» nimmt Form an

Dass die Baugesuche sowohl für den Westflügel als auch für den Platz und die Tiefgarage eingereicht werden konnten, sei nun aber ein wichtiger Meilenstein, betonte Stadtpräsident Peter Neukomm (SP). «Das Kammgarnareal ist ein Schlüsselprojekt der Stadtentwicklung.» Es sei eine einmalige Chance, das bislang ungenutzte Potenzial anzuzapfen – profitieren sollen dabei alle Generationen und auch die südliche Altstadt, die einen neuen «Hotspot des öffentlichen Lebens» erhalte. Die Uhrenmanufaktur IWC, die unmittelbar bei der Kammgarn ihren Hauptsitz hat und deren Personalstiftung sich an der Tiefgarage beteiligt, profitiere ebenfalls von den unterirdischen Parkplätzen und der Neugestaltung des Areals zu einem «Auenwald», wie es das Siegerprojekt «Celastrina» vorsieht. «Für IWC als Miteigentümerin des Platzes ist es ein wichtiger Schritt, dass eine Aufwertung stattfindet» sagte der Finanzchef der IWC, Lorenz Bärlocher.

Bildungsreferent Raphaël Rohner (FDP) gab einen kurzen Einblick in die zukünftige Raumaufteilung des Westflügels. Im Erdgeschoss sowie im ersten Stock soll die Freihandbibliothek Platz finden. «Bibliotheken gehören zu den beliebtesten Dienstleistungserbringerinnen der Stadt Schaffhausen», sagte Rohner. Durch das Projekt würde deren Rolle weiter gestärkt. Ebenfalls im Parterre entsteht ein Bistro sowie eine Ludothek, welche Spiele und Spielsachen ausleiht. Im ersten Obergeschoss zieht, neben dem ruhigeren Bereich der Bibliothek, das Didaktische Zentrum der Pädagogischen Hochschule Schaffhausen (PHSH) ein. Einzelne Einheiten würden zudem vermietet. Der zweite und dritte Stock sind für die PHSH vorgesehen, das vierte Obergeschoss soll als Ganzes vermietet werden. An wen sei noch offen, sagte Neukomm im Anschluss an die Medienkonferenz. Nachdem ein Interessent abgesprungen ist, fänden aktuell intensive Verhandlungen mit einem produzierenden Unternehmen statt. Dabei handle es sich nicht um die IWC, aber um «eine Firma, die zu ihr passen würde», sagte der Stadtpräsident.

Eine gewichtige Änderung betrifft den Gebäudeteil an der Ecke Klosterstrasse–Baumgartenstrasse. Dort soll laut Projektleiterin Jasmin Klein ein neuer Durchgang entstehen, der zu Fuss direkt aus der Altstadt auf den Hof führt. Auf dem Areal sollen zudem 170 Fahrradstellplätze entstehen.

Baureferentin Bernath rechnet damit, dass in einem Jahr mit dem Bau begonnen werden kann. Ab Herbst 2024 werden die Parkplätze im Kammgarnhof nicht mehr zur Verfügung stehen. Ende 2026 sollen dann, wenn alles nach Plan läuft, sowohl der Westflügel als auch der autofreie Platz und die Tiefgarage fertiggestellt sein. «Das Projekt ist nicht nur zukunftsweisend, sondern auch wichtig für die Stadtbewohnerinnen und -bewohner und für die Ausstrahlung des Standorts», schloss Bernath. Video

Ausführliche Interviews mit Stadtpräsident Peter Neukomm und Baureferentin Katrin Bernath unter « www.shn.ch/click» Nachgefragt «Hatten Anzeichen, über dem Kredit zu liegen» Nachgefragt «Wir hatten Anzeichen, dass wir über dem Kreditrahmen liegen»

Die Baureferentin der Stadt Schaffhausen, Katrin Bernath (GLP), spricht über die Kosten der Projekte auf dem Kammgarnareal.

Frau Bernath, es stehen archäologische Untersuchungen an auf dem Kammgarnareal. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Bauprojekt verzögert?

Katrin Bernath: Die aktuell vorliegende Planung ist realistisch, es sind aber keine Reserven für Unvorhergesehenes eingeplant. Für die Grabungen der Archäologie wurde Zeit eingeplant, da es bei Sondierungen Hinweise auf Funde gab. Ob die eingeplante Zeit reicht oder ob gewisse Untersuchungen parallel zum Baubetrieb laufen können, werden wir sehen.

Das Bauprojekt ist noch nicht ausgearbeitet. Was fehlt noch?

Bernath: Im Bauprojekt wird die Planung generell vertieft. Ein wichtiges Thema sind Abklärungen zur Statik. Auch die Kosten werden aktuell noch auf der Stufe Bauprojekt erarbeitet.

Wie wirkt sich die Bauteuerung auf die Kosten des Projekts aus?

Bernath: Die Informationen zu den Kosten und zur Teuerung werden aktuell ermittelt.

Stand heute gehen Sie aber davon aus, dass Sie im Kreditrahmen bleiben?

Bernath: Wir hatten Anzeichen, dass wir über dem Kreditrahmen liegen. Die in der Zwischenzeit erarbeiteten Optimierungen bei den statischen Massnahmen werden die Kosten reduzieren, und aktuell wird das Bauprojekt mit dem Ziel ausgearbeitet, dass wir im Kreditrahmen bleiben.

Mussten Sie schon irgendwo den Rotstift ansetzen?

Bernath: Das vorliegende Projekt zeigt, wie wir das umsetzen können, was gemäss Vorlage geplant war. Allenfalls stellt sich in einem nächsten Schritt die Frage, ob es irgendwo noch Spielraum braucht und gibt, die Kosten weiter zu reduzieren.

Wie wurde beim Bauprojekt dafür gesorgt, dass die unterschiedlichen Ansprüche der vielen Nutzer berücksichtigt werden?

Bernath: Das ist eine grosse Herausforderung und sehr wichtig. Diverse Nutzerinnen und Nutzer wurden einbezogen, zum Beispiel vor dem Wettbewerb zur Ausarbeitung des Programms. Aktuell laufen beispielsweise Diskussionen darüber, wie die Reglemente zur Nutzung des Platzes ausgestaltet werden, etwa zu welchen Zeiten Anlieferungen stattfinden können und wann der Platz verkehrsfrei ist. Um während der Bauphase die verschiedenen Projekte aufeinander abzustimmen, wird eine externe Oberbauleitung eingesetzt. Interview: Dario Muffler Umstrittene Vorlage und Verzögerungen im Projekt

Seinen Lauf nahm das aktuelle Projekt genau genommen 2014 . Damals schlossen die Hallen für Neue Kunst und der Kammgarn-Westflügel stand in den Folgejahren grösstenteils leer. Im August 2019 präsentierte der Stadtrat dem Parlament dann eine Vorlage zur Aufwertung der Gebäude und des Kammgarnhofs.

Im März 2020 sagte das städtische Parlament Ja zur Vorlage. FDP und SVP kritisierten, dass nur ein Stockwerk der Privatwirtschaft zur Verfügung gestellt und zwei Stockwerke für die Pädagogische Hochschule dem Kanton verkauft werden.

Am 30. August 2020 sagte die Stimmbevölkerung der Stadt und des Kantons Ja zum Projekt. Die kantonale Abstimmung fiel knapp aus.

Seither laufen die Arbeiten im Hintergrund, wegen aufwendiger Planungsarbeiten wurde im Dezember 2022 bekannt, dass sich das Projekt um ein Jahr verzögert. (dmu)