Niklausen als lebendiges, buntes und lebenswertes Stadtquartier

Ich freue mich, Sie zum Sommerfest des Quartiervereins im Namen der Stadt ganz herzlich begrüssen zu können.
Sie dürfen stolz sein auf Ihr Quartier. Ich empfinde es als bunt, lebendig und lebenswert. Die Quartierbegehungen meines Stadtrats-Kollegen Simon Stocker mit Seniorinnen und Senioren haben gezeigt, dass sich auch ältere und alte Menschen hier zuhause und sicher fühlen. Die Einwohnerzahl ist seit Jahren konstant, knapp unter 4’000 und damit das 5. grösste Stadtquartier.
Die Neubauten beim Altersheim Schönbühl werden die Attraktivität des Quartiers sicher noch verstärken. Wir würden uns freuen, wenn das dort neu eröffnete Restaurant zu einem weiteren Treffpunkt für Jung und Alt werden könnte.
Vielleicht gibt es in Zukunft auch noch andere Möglichkeiten, z.B. wenn es um die Entwicklung des städtischen Spickels gegenüber dem Alpenblickhochhaus geht. Ich kann Ihnen versichern, dass der QV dazu wieder einbezogen wird.
Der Niklausen ist ein Quartier, das sich am Verjüngen ist. Familien mit Kindern ziehen zu und fühlen sich hier wohl, denn es gibt Spielplätze, viel Grün und ruhige Strassen. Auch Menschen aus anderen Ländern und Kulturen dürfen sich hier willkommen fühlen, wie das vorbildliche Projekt Familiengärten für Flüchtlingsfrauen zeigt. Hier ist die Durchmischung von Menschen aller Altersklassen und verschiedener Kulturen keine abstrakte Idee, sondern gelebte Realität.
Eine wichtige Rolle bei der Quartierentwicklung spielen die QV. Sie sorgen für Zusammenhalt, Identifikation und gelebte Integration. Der Stadtrat erachtet die Arbeit der QV als sehr wertvoll. Sie sind sozusagen Scharnier zur Wohnbevölkerung. Deshalb treffen wir uns jährlich 2x mit Delegationen der Vorstände der QV und laden sie auch zu unserem jährlichen Neuzuzügerempfang im Stadttheater ein.
Ich möchte zum Schluss die Gelegenheit nutzen, den Verantwortlichen und Aktiven des QV Niklausen, welche auch die Verantwortung für das Sommerfest tragen, im Namen der Stadt ganz herzlich für ihr tolles Engagement zu danken.
Und Ihnen, geschätzte Damen und Herren, wünsche ich Ihnen nun ein schönes, fröhliches und natürlich buntes Sommerfest!

Fussball verbindet

Liebe fussballspielende Parlamentarierinnen und Parlamentarier

Es ist mir persönlich eine grosse Freude, Sie alle im Namen der Stadt zum eidgenössischen Parlamentarier-Fussballturnier hier in Schaffhausen begrüssen zu dürfen.

Mir eilt in Schaffhausen je nach Sichtweise ein guter oder ein schlechter Ruf voraus.
Der schlechte Ruf lautet: Der Neukomm interessiert sich doch am allermeisten für Ballsport und nicht für… und hier folgt dann irgendein Thema, das die betreffende Person für deutlich relevanter hält als den fantastischen Tanz um den Ball. Es wird auch hier und da bemängelt, dass es unter der Würde eines Stadtpräsidenten sei, als treuer Supporter der Kadetten Handballer, des FC Schaffhausen oder der Volleyballerinnen des VC Kanti im Publikum mit zu fiebern. Die Wohlmeinenden und Gleichgesinnten finden dann: Der ist ein Mann des Volkes, den sieht man regelmässig auf dem Fussballplatz oder in der Halle, mitten unter uns.

Diese zugegebenermassen persönlichen Ausführungen sollen Ihnen zeigen, dass meine Freude darüber, dass das eidgenössische Parlamentarier-Fussballturnier in diesem Jahr in Schaffhausen stattfinden kann, ehrlich gemeint ist. Ich nehme an, die allermeisten von Ihnen freuen sich genau wie ich, wenn es auf dem Platz so richtig zur Sache geht. Sportlich und fair natürlich, aber auch leidenschaftlich und kämpferisch. Besonders aber gefällt mir am Fussball und anderen Ballsportarten, dass man – wie in der Politik – nur mit einem echten Teamspirit erfolgreich sein kann.

Auf dem Fussballplatz sind alle gleich – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer gesellschaftlichen Stellung – und sie haben sich an klare Regeln zu halten. Der Fussball bringt Menschen zusammen, man erfreut sich an einer gemeinsamen Leidenschaft, statt dass man sich über politische Differenzen streitet. Denn der Sport im Allgemeinen und der Fussball im Speziellen sind zum Glück völlig ideologiefrei, was Politikerinnen und Politikern aller Couleur immer mal wieder gut tut.

Ich wünsche Ihnen spannende und erfolgreiche Spiele ohne Verletzungen und hoffe, dass Sie die Zeit finden, auch noch andere Seiten von Schaffhausen kennen zu lernen, als den grünen Rasen im Schweizersbild. Ich empfehle Ihnen zum Beispiel unsere Altstadt, eine der besterhaltensten und grössten mittelalterlichen Städte Europas mit ihren 171 Erkern, den grandiosen Blick vom Munot oder vielleicht sogar eine Schifffahrt auf oder ein erfrischendes Bad im Rhein. Ich kann Ihnen versichern, dass es sich lohnt.

Pop up Hotel an der Schaffhauser Schifflände

Geschätzte Damen und Herren
Sind Sie auch ein grosser Fan von Schaffhausen? Ich jedenfalls schon – und wie!
Unsere Stadt hat viel zu bieten – nicht nur ihren Bewohnerinnen und Bewohnern, sondern auch den Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland.
Unsere Stadt gehört zu den besterhaltensten und grössten mittelalterlichen Alt-städte Europas. Mit dem Munot als Wahrzeichen und unserem Rhein als Naherho-lungsgebiet und Ausflugsziel verfügen wir über ein vielfältiges und attraktives tou-ristisches Angebot.
Sie, liebe Anwesende, wissen das natürlich längst. Aber ausserhalb unserer Regi-on ist dies noch viel zu wenig bekannt. Das erfahre ich häufig, wenn ich Gäste zu Besuch habe. Die meisten, die Schaffhausen besuchen, zeigen sich überrascht und beeindruckt. „Ich wusste gar nicht, dass Schaffhausen eine solch schöne Stadt ist“, heisst es dann. Als Stadtprädient wird mir dann immer wieder klar: Das müssen wir ändern! Denn der Tourismus schafft Arbeitsplätze und generiert Wertschöpfung. Zudem gilt auch bezüglich unserer Freude über SH das Sprichwort von Mark
Twain: Freude läßt sich nur voll auskosten, wenn sich ein anderer mitfreut.
Sorgen wir also dafür, dass Auswärtige unsere Stadt kennen- und schätzen lernen und sich in sie verlieben – so wie wir eben auch.
Das erreichen wir unter anderem mit der Swiss Cities Kampagne von CH-Tourismus, die Ihnen Matthias Külling vorgestellt hat. Da spannen wir mit Schaff-hauserland Tourismus zusammen, welche unsere Region vermarktet.
Wenn Sie das Schweizer Tourismus-Portal myswitzerland.com besuchen oder in den Broschüren der Swiss Cities Kampagne blättern, sehen Sie, dass Schaffhau-sen dort prominent vertreten ist.
Schaffhauserland Tourismus betreut unser Engagement in der Swiss Cities Kam-pagne, wofür ich herzlich danke. Im Rahmen dieser Kampagne arbeiten verschiede-ne Akteure des Tourismus zusammen, um gemeinsam neue Angebote zu entwi-ckeln und die Schweizer Städte touristisch weiter zu bringen.
Gerade für Schaffhausen, das auch national viel zu wenig wahrgenommen wird, bietet die Kampagne die Chance, Erlebnisse und Highlights der Stadt ins nationale und internationale Schaufenster zu stellen. Und sie bietet die Möglichkeit, auch einmal mit einem Nischenprodukt von sich Reden zu machen.
Unser Ziel – und das ist mir als Stadtpräsident wichtig – ist es, dass Besucherinnen und Besucher nicht mehr sagen: „Wow, ich wusste gar nicht, dass…!“ – sondern dass sie sagen: „Logisch, Schaffhausen; weiss man doch, dass das eine tolle Stadt ist, die man immer wieder gerne besucht!“
Geschätzte Damen und Herren, ich glaube wir sind uns alle einig: Schaffhausen ist eine wunderschöne und eine spannende Stadt – auch für neue Entdeckungen.
Es ist mir nun eine Freude, das Wort an Remo Rey, URh-Geschäftsführer und Vor-standsmitglied SHLT, weiterzugeben, der Ihnen das neuste Erlebnis vorstellen wird, welches es bei uns zu entdecken gibt.

Vernissage „Der gläserne Mensch“

Herr der Spiegel: Damir Žižek mit einem seiner Werke. BILD SABINE BIERICH/SN

Sehr geehrte Besucherinnen und Besucher

Ich begrüsse Sie ganz herzlich zur heutigen Vernissage hier im Kraftwerk, für das ich einerseits als Werkreferent, andererseits als Verwaltungsratspräsident der Kraftwerk SH AG zuständig bin.

Als Stadtpräsident freut es mich natürlich sehr, dass wir mit Damir Zizek einen initiativen Schaffhauser haben, der sich nicht nur als erfolgreicher Theatermacher mit dem alle zwei Jahre stattfindenden „SHpektakel“ beim Kraftwerk künstlerisch engagiert. Heute dürfen wir ihn als bildenden Künstler kennen lernen.

Die Ausstellung – seine erste Solo-Präsentation – hat den Titel „Der gläserne Mensch“ – man darf gespannt sein auf die Interpretationen des Künstlers. Er hatte den Vorsatz, eine Art „Recycling Design“ zu produzieren.

Damit arbeitet nun seit 20 Jahren als Autodidakt an Spiegelbildern und hat dabei verschiedene Techniken ausprobiert. Wie er selber sagt, denkt er bei seinen Arbeiten sehr viel nach und versucht, das was ihn bewegt damit zu verarbeiten.

Offenbar ist er dabei auch von seinem Vater geprägt worden, der gemalt hat. Über ihn soll er sich für den Spiegel als Kunstelement begeistert haben. Seine heute präsentierten 28 Bilder und Büsten zeigen seine eindrücklichen Arbeiten aus den Jahren 1998 – 2018. Lassen Sie sich von diesen Kunstwerken begeistern. Damir steht Ihnen für Erläuterungen bereit.

Gerne nutze ich die Gelegenheit, auch noch etwas Werbung für das im Sommer stattfindende SHpektakel zu machen, für das einmal mehr Damir verantwortlich zeichnet. Das Theaterstück „Auf hoher See“ handelt von drei Männern auf einem Floss mitten im Ozean. Gleich zu Beginn des Stückes stellen sie fest, dass nichts mehr zu essen da ist und es wird beschlossen, dass einer von ihnen gegessen werden soll….. mehr will ich nicht verraten, lassen Sie sich überraschen mit diesem Stück voller Schalk, treffender Wortwahl und mit viel Humor.

Zum Schluss möchte ich mich noch bedanken. Ein Dank gebührt Dir lieber Damir, für dein unermüdliches Schaffen zum Wohle der Schaffhauser Kulturszene. Ein weiterer Dank geht an Urs Vögeli für die musikalische Umrahmung des heutigen Anlasses, SH POWER mit seinem Direktor Hagen Pöhnert danke ich für das Gastrecht und Ihnen liebe Besucherinnen und Besucher, für Ihr Erscheinen und ihr Interesse am Werk von Damir Zizek.

Damit ist die Ausstellung eröffnet und ich wünsche Ihnen beim Rundgang viel Vergnügen.