11. Tischmesse eröffent

Keine Angst, ich werde mich kurzhalten, ganz im Sinne des ehemaligen italienische Staatspräsident Sandro Pertini, der einmal sagte:

«Reden bei Tisch sind immer schädlich: vor dem Essen verderben sie den Appetit, nach dem Essen die Verdauung».

Ich freue mich, zusammen mit Ihnen die heutige Schaffhauser Tischmesse zu eröffnen. Bereits zum zweiten Mal kann ich Sie heute in der schönen städtischen IWC-Arena herzlich begrüssen. In dieser Halle, in der sonst vor allem sportliche Betätigungen im Zentrum stehen, wird heute wiederum ein umfassender Einblick in das Wirtschaftsleben der Region Schaffhausen gewährt.

Sie liebe Ausstellerinnen und Aussteller müssen sich seit der Frankenaufwertung immer noch in einem schwierigen Umfeld beweisen. Die meisten von Ihnen haben das hervorragend gemeistert. Das verdient Respekt und Anerkennung, gerade weil ich weiss, wie wichtig die lokale und regionale Wertschöpfung ist und wie wertvoll die von Ihnen angebotenen Arbeits- und Ausbildungsplätze sind.

Die Tischmesse, die erstmals vor 20 Jahren stattgefunden hat, ist nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender unserer Stadt und Region wegzudenken. Die erfreulich hohe Zahl an Ausstellerinnen und Aussteller zeigt, dass das Format erfolgreich ist und das Angebot der Veranstalter auf fruchtbaren Boden fällt. Wiederum haben Sie die Möglichkeit, den persönlichen Kontakt zu den Menschen, die hinter den lokalen und regionalen Produkten und Dienstleistungen stehen, zu pflegen und vielleicht sogar auch neue Geschäftsbeziehungen einzugehen.

Es freut mich natürlich, dass auch dieses Jahr die öffentliche Hand wieder mit Tischen vertreten ist. Es sind dies zum Beispiel das Kantonale Gefängnis, das Arbeitsamt, die Mittelschul- und Berufsbildung, oder auch die Stadt als Teilhaberin von erfolgreichen Unternehmen wie der SASAG AG oder der Etawatt AG.

Zum Schluss habe ich auch im Namen der Stadt zu danken. Der grosse Aufwand, eine solche Messe auf die Beine zu stellen, wird oft unterschätzt. Deshalb geht ein grosser Dank an Wirtschaftsförderer Christoph Schärrer und Trix Brunner für die Projektleitung sowie an das ganze Team der Wirtschaftsförderung mir allen Helferinnen und Helfer.

Ihnen liebe Austellerinnen und Aussteller danke ich herzlich für Ihre Teilnahme und Ihre Treue und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Tischmesse 2019.

Sehr geehrter Herr Regierungsrat Landolt, liebe Trix Brunner und lieber Christoph Schärrer, Projektleiter dieser erfolgreichen Messe, sehr geehrte Damen und Herren Ausstellerinnen und Aussteller

Keine Angst, ich werde mich kurz halten, ganz im Sinne des ehemaligen italienische Staatspräsident Sandro Pertini, der einmal sagte:

«Reden bei Tisch sind immer schädlich: vor dem Essen verderben sie den Appetit, nach dem Essen die Verdauung».

Ich freue mich, zusammen mit Ihnen die heutige Schaffhauser Tischmesse zu eröffnen. Bereits zum zweiten Mal darf ich Sie heute in der schönen städtischen IWC-Arena herzlich begrüssen. In dieser Halle, in der sonst vor allem sportliche Betätigungen im Zentrum stehen, wird heute wiederum ein umfassender Einblick in das Wirtschaftsleben der Region Schaffhausen gewährt.

Sie liebe Ausstellerinnen und Aussteller müssen sich seit der Frankenaufwertung immer noch in einem schwierigen Umfeld beweisen. Die meisten von Ihnen haben das hervorragend gemeistert. Das verdient Respekt und Anerkennung, gerade weil ich weiss, wie wichtig die lokale und regionale Wertschöpfung ist und wie wertvoll die von Ihnen angebotenen Arbeits- und Ausbildungsplätze sind.

Die Tischmesse, die erstmals vor 20 Jahren stattgefunden hat – ist nicht mehr aus dem Veranstaltungskalender unserer Stadt und Region wegzudenken. Die erfreulich hohe Zahl der Ausstellerinnen und Aussteller zeigt, dass das Format erfolgreich ist und das Angebot der Veranstalter auf fruchtbaren Boden fällt. Wiederum haben Sie die Möglichkeit, den persönlichen Kontakt zu den Menschen, die hinter den Produkten und Dienstleistungen stehen, zu pflegen und vielleicht sogar auch neue Geschäftsbeziehungen einzugehen.

Es freut mich natürlich, dass auch dieses Jahr die öffentliche Hand wieder mit Tischen vertreten ist. Es sind dies zum Beispiel das Kantonale Gefängnis, das Arbeitsamt, die Mittelschul- und Berufsbildung, oder auch die Stadt als Teilhaberin von erfolgreichen Unternehmen wie der SASAG AG oder der Etawatt AG.

Zum Schluss habe ich zu danken. Der grosse Aufwand, eine solche Messe auf die Beine zu stellen, wird oft unterschätzt. Deshalb geht ein grosser Dank an Christoph Schärrer und Trix Brunner für die Projektleitung sowie an das ganze Team der Wirtschaftsförderung mir allen Helferinnen und Helfer. Ihnen liebe Austellerinnen und Aussteller danke ich herzlich für Ihre Teilnahme und Ihre Treue und wünsche Ihnen eine erfolgreiche Tischmesse 2019.

Verein shtotal zieht 2020 vom Herrenacker an die Vordergasse

  • Im Namen des Vereins shtotal begrüsse ich Sie herzlich zu dieser Präsentation.
  • Der Verein SchaffhausenTotal gehört mit SHLT und dem BBL zu den zukünftigen Mietern dieses wunderschönen Raums an der meistfrequentierten Achse unserer einmaligen Altstadt.
  • Vielen ist nicht präsent, was der Verein shtotal genau ist, darum möchte ich kurz ausholen: Der Verein wurde 2002 gegründet mit dem Ziel die Region SH auf zeitgemässe, informative, aber auch überraschende Art und Weise in ihrer Gesamtheit zu präsentieren – unter Einbezug der öffentlichen Hand, von Verbänden und privaten Akteuren.
  • Seit 2002 engagieren sich der Kanton und die Stadt Schaffhausen, SHLT, der Branchenverband SH Wein, die IVS, der KGV und seit 2018 auch Stein, Neuhausen am Rheinfall, Beringen und Thayngen gemeinsam für dieses Ziel.
  • Der Verein shtotal ist z.B. Initiator des heutigen Tourist Office am Herrenacker 15. Ohne den Verein, gäbe es dieses wichtige Angebot für Bewohner und Besucher der Region nicht.
  • Zu den zentralen Angeboten von shtotal gehört die grosse Multimedia Wand im Erdgeschoss des Hauses zur Wirtschaft: Sie bietet einen vielseitigen Einblick in unsere Region. Kanton, Gemeinden, Unternehmen und Verbände sind hier präsent und zeigen ein umfassendes Bild von SH. Sie wird auch am neuen Ort wieder installiert sein, wenn auch nicht in vollem Umfang.
  • Der Verein shtotal hat in den letzten 15 Jahren zudem verschiedene kleine Projekte zur Darstellung der Region umgesetzt: Von Messeauftritten über Postkarten bis zu einem Stadtplan.
  • Die grösste Herausforderung bildete sicherlich 2018 die Übernahme des Betriebs der «Einkaufs- und Erlebnisregion SH» mit dem gratis WLAN in der Altstadt, am Rheinfall und in Stein am Rhein, in Beringen, Neuhausen und Thayngen.
    Der Verein ist damit auch in der digitalen Welt angekommen.
    Mit der Crossselling Plattform können die Einkaufs- und Gastronmieangebote übersichtlich und attraktiv online präsentiert werden.
    Sie soll Besucher und Einheimisch dazu bringen, hier bei uns Zeit zu verbringen und zu konsumieren.
  • Damit der Verein shtotal auch in Zukunft seine Aufgabe als Drehscheibe zwischen öffentlicher Hand, Wirtschaft und Tourismus erfüllen kann, muss er sich also auch neuen Herausforderungen stellen und sich auf die aktuellen Bedürfnisse einstellen. In diesem Zusammenhang ist der Lokalwechsel vom Herrenacker in die Vordergasse zu sehen. Wir wollen uns damit inhaltlich weiterentwickeln und unser Angebot in eine zukunftsgerichtete Form bringen.
  • Dieser Umzug eröffnet allen Beteiligten neue Chancen, die es zu packen gilt.
    Shtotal kann zusammen mit SHLT und dem BBL an diesem attraktiven Ort mitten im Hotspot der Schaffhauser Altstadt mit viel Laufkundschaft neue Ideen entwickeln.
  • Das ist aber nur möglich, weil der Kanton diese Chance auch gesehen hat und uns die Lokalität vermietet. Dafür danke ich den massgeblichen Vertretern Baudirektor Martin Kessler und Kantonsbaumeister Mario Läubli im Namen von shtotal ganz herzlich.
  • Zum Schluss: Wir haben heute zwei Gründe, uns zu freuen: Einerseits auf eine spannende Zwischennutzung und andererseits auf die neue definitive Nutzung durch die neuen Mieter, welche einen wertvollen Beitrag zur Attraktivierung unserer Altstadt liefern werden. Das liegt mir als Stadtpräsident besonders am Herzen.

Sitzbank ’19: Eine Erfolgsgeschichte in der Schaffhauser Altstadt

Eröffnung Sitzbank`19 mit André Müller und Karin Spörli an der Schifflände

Ich freue mich, Sie an diesem verregneten Freitagmorgen im Namen der Stadt begrüssen zu dürfen. Wir lassen uns die Stimmung von diesem tristen Wetter nicht vermiesen.

Wir befinden uns hier am historisch wichtigsten Ort von Schaffhausen.
Der Umschlagplatz für Salz und Waren auf dem Wasserweg Richtung Basel ist der wirtschaftliche Ausgangspunkt der erfolgreichen Entwicklung unserer Stadt, die nächstes Jahr ihren 975 Geburtstag feiern wird.

Auch die Sitzbankaktion ist erfolgreich unterwegs:
Nach den Ausgaben 2013 und 2016 startet sie heute zum dritten Mal. Sie hat sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt, das unterdessen von anderen kopiert wird.

Weil dem Stadtrat die Attraktivität der Altstadt als Einkaufs- Erlebnis- und Wohnort sehr am Herzen liegt, freut er sich sehr, dass die Organisatoren dieses Anlasses wiederum keine Mühe gescheut haben, unsere Innenstadt mit viel Phantasie und Farbe zu verschönern.

Mit der SitzBank-Aktion kommt auch der Frühling mit seinen wärmeren Temperaturen – nicht heute, aber bald!
Ideale Gelegenheit also, sich auf den vielen Sitzmöglichkeiten niederzulassen, die einmalige Atmosphäre in der autofreien Fussgängerzone einer der schönsten und besterhaltensten historischen Altstädte Europas zu geniessen.

69 Sitzbänke sind dieses Jahr in der Schaffhauser Innenstadt aufgestellt worden. An der Schifflände, in der Unterstadt und an der Vordergasse, in der Ober- und Vorstadt, auf dem Herrenacker und dem Fronwagplatz, an der Schwertstrasse und auf dem Walther-Bringolf-Platz – überall finden sie die kreativen Ergebnisse der Teilnehmenden.

Ich staune jedes Mal wieder, wie doch eine einfache Holzbank durch originelle Ideen in ein Kunstwerk verwandelt werden kann. Die Urheber verdienen Respekt und Hochachtung.

Die Aktion SitzBank’19 dauert bis am 27. Oktober 2019.
Nutzen Sie also die Gelegenheit, die vielen Bänke im Laufe der nächsten Monate zu besichtigen und zu erleben.

Die eigens für diese Aktion erstellte Broschüre wird Ihnen bei der Suche der originellsten Stücke helfen.

Den Initianten – namentlich André Müller und Karin Spörli mit ihrem Team von Leading Communication – danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für ihr grosses Engagement und ihre wertvolle Arbeit. Die Aktion hilft mit, die Altstadt, die als Einkaufszentrum mit grossen Herausforderungen konfrontiert ist, lebendig zu erhalten.
Deshalb unterstützt die Stadt die Aktion auch wieder mit einem finanziellen Beitrag.

Mit der Sitzbankaktion haben die Organisatoren und Sitzbank-Künstler erneut Orte der Begegnung geschaffen, welche die Menschen zusammenbringen und den Besuchern unserer Stadt ganz einfach etwas mehr Lebensfreude vermitteln sollen. Und dafür lohnt es sich doch, in unsere tolle Altstadt zu kommen.

Gleiche Ziele, Anliegen und Herausforderungen

Grusswort des Stadtrats zur 99. Mitgliederversammlung der Industrievereinigung Schaffhausen vom 15.03.2019

Ich freue mich sehr, Sie im Namen von 36’603 Schaffhauserinnen und Schaffhausern hier in der städtischen Liegenschaft Park Casino sozusagen als Hausherr begrüssen zu dürfen.

Schön, dass die IVS ihre 99. Mitgliederversammlung bei uns in der Stadt durchführt.

Jetzt stellen wir uns natürlich die Frage, wo dann die Jubiläumsversammlung stattfinden wird. Diese würde 2020 gut in die Stadt passen, weil wir dann ja auch ein Jubiläum feiern.

Unsere Stadt wird 975 Jahre alt. Aus diesem Grund wird es nächstes Jahr am 26./27.06. ein etwas spezielleres Schaffusia, das grosse Fest in der Altstadt geben.

Die IVS und die Stadt haben wesentlich mehr gemeinsam als diese Jubiläen im nächsten Jahr. Beide haben sich auf die Fahne geschrieben, Schaffhausen als Wohn- und Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten und die dafür notwendigen Rahmenbedingungen weiter zu verbessern.

Öffentliche Hand und Wirtschaft sind also keine Gegner, sondern Partner, die aufeinander angewiesen sind. In verschiedenen Bereichen haben wir die gleichen Interessen, Anliegen und Herausforderungen. Darum legt der Stadtrat grossen Wert auf einen regelmässigen und konstruktiven Dialog sowie eine gute Zusammenarbeit mit Ihnen.

Die Wirtschaft profitiert nicht nur von politischer Stabilität, Verlässlichkeit und Sicherheit sowie von den kurzen Wegen in unseren übersichtlichen Verhältnissen, sondern auch von einem leistungsfähigen, zeitgemässen service public und modernen Infrastrukturen. Und wenn ich von service public rede, dann beschlägt die Verwaltung im engeren Sinn nur einen kleinen Teil dieses grossen Angebots unserer Stadt.

Es geht dabei um viel mehr, von der ausserfamiliären Kinderbetreuung, Kindergärten über die Volksschule bis zu den fast 100 städtischen Lehrstellen in 17 Berufen. Es betrifft die Strom-, Gas- und Wasserversorgung, den öffentlichen Verkehr, die Pflege unserer Grünräume und Wälder. Dazu gehören aber auch die Abfallentsorgung, der Strassenbau, die Quartier- und Familienarbeit oder unsere beliebten Kultur- und Sporteinrichtungen. Und es geht genauso um die Betreuung derjenigen Menschen, die auf der Strecke bleiben, weil sie keinen Platz mehr im Arbeitsmarkt finden, wie auch um die Betreuung unserer Seniorinnen und Senioren mit der Spitex und in den Alterszentren.

Sie sehen wie breit und anspruchsvoll unser Portfolio ist. Um dieses professionell bewältigen zu können, brauchen auch wir qualifiziertes Personal und zur Finanzierung genügend Ressourcen. Darüber wird ja bei uns in einer Woche abgestimmt.  

Wie Sie waren auch wir letztes Jahr erfolgreich unterwegs. Wir haben uns viel vorgenommen und auch viel erreicht. Aber die Herausforderungen bleiben gross. So haben wir vor, in den kommenden Jahren über 200 Mio. Franken in städtische Angebote und Infrastrukturen zu investieren, um die Attraktivität unserer Stadt weiter zu steigern. Stichworte dazu sind u.a. Ausbau familien- und schulergänzenden Betreuungsangebote, Elektrifizierung des öV, Entwicklung Kammgarnareal, Projekt Stadthausgeviert, Erneuerung Hallenbad KSS oder Ersatz für das Soziale Wohnen Geissberg.

Damit wir als Wohn- und Wirtschaftsstandort weiterhin bestehen können, braucht es neben diesen wichtigen Investitionen in die Zukunft auch Ihre Arbeits- und Ausbildungsplätze, Ihre Wertschöpfung und Ihre Steuern.
Darum hoffen wir, dass unser Land und unser Kanton in den nächsten Monaten die Kurve bei der Unternehmenssteuerreform noch kriegen werden. Für die Mehrheitsfähigkeit der Bundesvorlage bin ich zuversichtlich. Und seit heute gilt meine Zuversicht auch für eine konsensfähige Lösung im Kanton.

Zum Schluss möchte ich die Gelegenheit nutzen, Ihnen für Ihr Engagement für unsere Stadt und Region zu danken. Sie leisten einen wichtigen Beitrag dazu, dass Schaffhausen lebenswert ist und bleiben kann. Ich freue mich, auch weiterhin auf Sie zählen zu können.

In diesem Sinne schliesse ich mit einem Zitat von Martin Luther King: «Wir sind vielleicht alle in verschiedenen Schiffen angereist, aber jetzt sitzen wir im selben Boot

Schaffhauser Herbstmesse – ein Erfolgsmodell seit 41 Jahren

Sehr geehrter Herr Regierungspräsident, sehr geehrte Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft, liebe Organisatoren und Ausstellende, geschätzte Gäste

Ich bitte Sie um Verständnis, dass ich auf eine namentliche Nennung der vielen anwesenden Amts- und Würdenträger verzichte, sonst ist damit bereits mein ganzes Zeitbudget für die Begrüssung aufgebraucht.

Die Tatsache, dass es so viele sind, belegt die Wichtigkeit dieses Anlasses und ist auch ein starkes Zeichen der Wertschätzung gegenüber den Organisatorinnen.

Ich freue mich, Sie hier auf städtischem Land im Namen der Stadt will­kommen zu heissen, an einem Event, der seit Jahren zu Recht einen festen Platz in der Agenda unserer Stadt hat.

Trotz digitaler Tansformation von Gesellschaft und Wirtschaft und auch wenn der Detailhandel stark unter der Verlagerung in den Online-Handel leidet, ist der direkte Kontakt mit den Menschen, die etwas produzieren oder Dienstleistungen anbieten, nicht völlig ersetzbar. Darum entspricht die Herbstmesse auch nach 41 Jahren noch einem Bedürfnis. Das belegen die jeweils über 30’000 Besuchenden.

Es heisst, jemand sei ein guter Verkäufer, wenn es ihm gelinge, den Papst zu überzeugen, sich ein Doppelbett zu kaufen.
Für einen Geschäftsabschluss braucht es heute aber heute mehr als blosse Überredungskünste.
Gerade bei grösseren Investitionen sind es doch vor allem die Kompetenz und die Kundenfreundlichkeit, welche das nötige Vertrauen beim Kunden schaffen.
Dieses wird immer noch am besten über die direkte zwischenmenschliche Kommunikation aufgebaut. Die Messe kann dafür eine Plattform sein.

Ich bin überzeugt, dass auch die Kundennähe, die Präsenz des Anbieters vor Ort eine bedeutende Rolle spielt.
Darum ist es so wichtig, dass an der Herbstmesse möglichst viele lokale und regionale Ausstellerinnen und Austeller im Rampenlicht stehen.
Sie kämpfen heute nicht nur mit dem Online-Handel, sondern auch mit dem Einkaufstourismus, der von der Bundespolitik leider viel zu wenig ernst genommen wird, sonst hätte die Ungleichbehandlung bei der Mehrwertsteuer schon längst angegangen werden müssen. Aber da besteht ja ein Funken Hoffnung, nachdem es im Departement für Wirtschaft zu einem personellen Wechsel kommt.

Jammern bringt aber nichts. Kreativität und Handeln ist angesagt.
Und das machen alle der über 200 Ausstellenden, die heute an der Herbstmesse dabei sind.Auch wenn die Messe als Event zu einem Dauerbrenner geworden zu sein scheint, braucht es immer wieder neue Ideen, damit die Menschen neugierig bleiben und sie besuchen.
Die erfolgreichen Organisatorinnen von Leading Communication, welche zum 6. Mal für die Durchführung verantwortlich sind, wissen das und präsentieren darum auch mit der Ausgabe 2018 wieder einige vielversprechende Neuerungen am Messekonzept. Damit sind sie auf dem richtigen Weg.

Die Stadt selber ist dieses Jahr nur indirekt als Teilhaberin der Sasag Kabelkommunikation AG an der Messe vertreten. Zum ersten Mal findet sich der neu gestaltete, eigenständige Auftritt der kompetenten regionalen Internet-, Digital TV- und Telefonieanbietern in der Halle 2. Schauen Sie bei der Sasag vorbei, es lohnt sich, denn es gibt spannende Messeangebote wie die Speedwochen zu entdecken.

Ich bin überzeugt, dass sich der grosse Aufwand für alle Beteiligten lohnt und die  SH-Herbstmesse 2018 nicht nur wieder eine wichtige Präsentationsplattform für das regionale Gewerbe sein wird, sondern auch ein beliebter Ort der Begegnung und der Unterhaltung, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Zum Schluss danke ich im Namen der Stadt dem OK mit Ilona Vlach, Uschi Kurz und Michaela Müller-Hauser an der Spitze für einen wiederum perfekt geplanten und organisierten Anlass.
Ein Dank geht auch an alle treuen und alle neuen Ausstelle­nden für ihr Kommen und Ihre Verbundenheit zu SH. Ich wünsche Ihnen, dass Sie viele gute Geschäfte anbahnen können und hoffe, dass die Messebesucher voll auf ihre Kosten kommen.

Und jetzt viel Vergnügen mit der Herbstmesse 2018!