Weihnachtsbeleuchtung in der Schaffhauser Altstadt eingeschaltet

Radio Munot Beitrag vom 24.11.2017

 

 

Bauausführung Werkhof SH POWER wegen drohender Mehrkosten gestoppt

Interview mit Tele Top vom 29.09.2017

2 X JA sichert Renten

Nach 20 Jahren Blockade ist es höchste Zeit für eine Reform der Altersvorsorge, weil in den nächsten Jahren die Babyboomer-Generation ins Rentenalter kommt und die Pensionskassen unter den tiefen Zinsen auf den Kapitalmärkten leiden. Das vorliegende Gesamtpaket ist ein gut schweizerischer Kompromiss: Alle Seiten im Bundesparlament mussten bei Ihren Forderungen Federn lassen. Endlich wird das flexible Rentenalter eingeführt. Das Frauenrentenalter wird erhöht, dafür erhalten 500’000 Frauen, die nur in der AHV versichert sind, eine kleine Rentenerhöhung. Und sie können in den Pensionskassen aufholen, da Teilzeitpensen in Zukunft in der 2. Säule besser versichert werden. Die Senkung des Umwandlungssatzes bei den Pensionskassen wird durch eine Stärkung der AHV kompensiert. Und der Anstieg der Zahl der Rentner wird über eine ausgewogene Zusatzfinanzierung geregelt, die niemandem wirklich weh tut. 2021 kommt es zu einer bescheidenen Anhebung der Mehrwertsteuer von 0.3 % und die Erhöhung der Lohnabgaben fällt mit je 0.15 % für Arbeitnehmer sehr moderat aus. Es gibt also gute Gründe 2 x Ja zu sagen zur Rentenreform, weil sie für die nächsten 12 Jahre die Altersvorsorge der jetzigen und künftigen Rentnerinnen und Rentner sichert. Ein Nein führt zu einem Scherbenhaufen und zu einem Ausbluten des AHV-Fonds

Tourismusförderungsgesetz: Ja sichert Tourist-Office in der Altstadt

Am 24. September 2017 stimmt die Schaffhauser Bevölkerung über das Tourismusförderungsgesetz ab. Der Stadtrat misst dem Tourismus eine grosse Bedeutung für Wirtschaft und Arbeitsplätze in Schaffhausen bei und empfiehlt deshalb, der Vorlage zuzustimmen. Jahr für Jahr zieht die Region Schaffhausen mit ihren vielen Attraktionen Millionen von Gästen an. Damit ist der Tourismus von grosser Bedeutung für die Schaffhauser Wirtschaft. Er generiert einen Umsatz von 194 Millionen Franken pro Jahr und rund 1500 Arbeitsplätze sind direkt oder indirekt mit dem Tourismus verbunden. Deshalb erweist sich eine Förderung dieses Wirtschaftszweiges im Interesse des Kantons wie der Stadt Schaffhausen und ihrer Bevölkerung. Mit dem Tourismusförderungsgesetz sollen die nötigen Grundlagen geschaffen werden, die Wahrnehmung des Kantons Schaffhausen als attraktive Tourismusdestination weiter zu verbessern, die Aufenthaltsdauer der Gäste in Schaffhausen zu erhöhen und die Wertschöpfung daraus zu steigern. Dies geschieht durch eine Reihe von zielgerichteten Fördermassnahmen. Dazu gehören unter anderem die Vermarktung der Region Schaffhausen, die professionelle Gästebetreuung und das Schaffen von attraktiven Angeboten für Gruppen. Die Finanzierung der diversen Fördermassnahmen verteilt sich auf mehrere Schultern – Kanton und Gemeinden tragen einen Teil, weiter werden die Fördermassnahmen über die Kurtaxe und Beiträge von touristischen Organisationen finanziert. So beläuft sich der Beitrag der Stadt gerade mal auf 4 Franken pro Einwohnerin und Einwohner und Jahr. Damit wird ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Schaffhausen gestärkt, Arbeitsplätze werden gesichert und Schaffhausen wird als Destination weiterhin attraktiv vermarktet. Die Stadt Schaffhausen ist vom Ausgang dieser Abstimmung auch deshalb direkt betroffen, weil mit einem Ja der Stimmberechtigten zum Tourismusförderungsgesetz der weitere Betrieb eines Tourist Office in der Altstadt, das auch von vielen Einheimischen genutzt wird, gesichert werden kann. Der Stadtrat erachtet die finanziellen Verpflichtungen, die aus dem Tourismusförderungsgesetz erwachsen als eine sinnvolle Investition in die Schaffhauser Wirtschaft und in die Zukunft der Stadt. Aus diesen Gründen empfiehlt er den Stimmberechtigten, dem Tourismusförderungsgesetz am 24. September 2017 zuzustimmen.

Eröffnung der kantonalen Tennismeisterschaften beim TTC Niklausen

Bei besten Bedingungen sind gestern Abend die Schaffhauser Tennismeisterschaften (SHTM) im Tennisclub Niklausen losgegangen. Der Wettergott hatte es wirklich gut gemeint mit den Tennis­cracks, die am Eröffnungsabend bereits im Einsatz standen, aber auch mit den Organisatoren des TC Niklausen, die an diesem lauen Sommerabend viele Gäste zum Sponsorenapéro begrüssten. OK-Präsident Werner Oechslin war bestens gelaunt und freute sich besonders, dass auch Stadtpräsident Peter Neukomm – wie er auch Tennisspieler – den Weg auf die Anlage gefunden hatte, die der TC Niklausen von der Stadt im Baurecht erhielt. «Das ist wirklich wunderschön hier und erst noch auf städtischem Boden», meinte Neukomm, der seit fast 30 Jahren selbst Tennis spielt, als Präsident der Sportstadt Schaffhausen – allerdings im TC Cholfirst. Nach dem Karrierenende als Volleyballer habe er vor allem Tennis gespielt. Der Terminkalender lasse allerdings keine Teilnahme an den Meisterschaften zu. «Als ich hierhergekommen bin, hat es mich angemacht, wieder mal zu spielen und mit Werner Oechslin auf dem Platz zu stehen.»

Text: H.C. Steinemann