10 Jahre lea-sh - eine Erfolgsgeschichte

gehalten am Jubiläums-Apéro vom 23.05.2014 im Restaurant/Bar Sout West

Als Personalreferent der Stadt freue ich mich sehr, der lea-sh zu ihrem 10-jährgen Geburtstag die besten Glückwünsche des Stadtrats überbringen zu können. Die Gratulation gilt natürlich vor allem den aktuellen Verantwortlichen bei Kanton und Stadt, Alina Gugerli und Andrea Fuchs sowie den über 50 engagierten Ausbildnerinnen und Ausbildnern in den Bereichen, Abteilungen und Dienststellen, welche in den letzten 10 Jahren einen super Job gemacht haben.

Die lea-sh ist eine Erfolgsgeschichte, die mit der Ausbildung von 180 Lernenden im kaufmännischen Bereich wesentlich dazu beigetragen hat und beiträgt, dass Stadt und Kanton ihre wichtige Rolle als Ausbildner für unsere ganze Region spielen können.

Die lea-sh wurde 2004 von einer Projektgruppe gegründet. Meine Vorgängerin Veronika Heller und RR Hermann Keller stützten dieses Projekt und haben es in der jeweiligen Regierung vertreten. Damit wurden 4 wichtige Ziele anvisiert:

1. die Erhöhung der Attraktivität der öffentlichen Verwaltung als Lehrbetriebe
2. die Wahrnehmung unserer Verpflichtung als bedeutende Arbeitgeber
3. Synergien sinnvoll nutzen zu können und
4. Kontinuität und Nachwuchsförderung aus den eigenen Reihen ermöglichen.

Diese Ziele konnten weitgehend erreicht werden. Die lea-sh wurde zum Leuchtturm für die öffentlichen Verwaltungen, zu einem Imageträger für Stadt und Kanton. Wertvolle Ausbildungen anbieten zu können, ist beste Werbung für uns.

2012 konnten wir in der Stadt zum ersten Mal die ambitiöse Zahl von über 100 Lehrlingen in den verschiedensten Berufen erreichen. Darauf bin ich extrem stolz, auch wenn wir unterdessen mit 93 Lernenden in 15 Berufen wieder etwas unter diesem Zielwert liegen.

Natürlich machen wir das nicht primär wegen der Aussenwirkung, sondern auch aus ureigenstem Interesse. Die demografische Entwicklung bringt es mit sich, dass die Rekrutierung von Fachkräften für uns künftig eine sehr grosse Herausforderung werden wird, auch weil wir nicht mit der Lohnentwicklung der Privatwirtschaft mithalten können. Wir brauchen deshalb dringend gut ausgebildeten Nachwuchs. Denn sonst könnte die Erbringung des wichtigen Service Publics zugunsten unserer Bevölkerung in diversen Bereichen bald einmal in Frage gestellt sein. Deshalb werden wir nicht nur bei der Ausbildung von kaufmännischem Personal, sondern auch in anderen Berufssparten weiterhin stark gefordert sein und einen zusätzlichen Effort unternehmen müssen. Der Stadtrat hat das erkannt und in Ziff. 7.6 der Legislaturschwerpunkte 2013 – 16 folgendes Bekenntnis festgehalten: „Die Stadt Schaffhausen ist eine attraktive Arbeitgeberin und vorbildliche Ausbildnerin“. Dazu gehören zeitgemässe Personalentwicklungsmassnahmen und Personalmanagementsysteme genauso wie Talentmanagement oder eine Nachfolgeplanung über die Grenzen der Abteilungen und Bereiche hinweg.

Jetzt gilt es aber zu feiern und wir haben allen Grund dazu. Sei es diejenigen, welche die kaufmännische Ausbildung in den letzten 10 Jahren bei Stadt und Kanton erfolgreich abgeschlossen haben, sei es diejenigen, die dazu beigetragen haben, dass das möglich wurde.

Wir wissen, dass nicht nur die Anforderungen an die Lernenden ständig steigen. Auch diejenigen an die Ausbildnerinnen und Ausbildner werden immer höher. Genau das Gegenteil gilt für die personellen Ressourcen, die dafür eingesetzt werden können. Aufgrund von Sparprogrammen werden diese immer knapper. Deshalb gehört vor allem ihnen liebe Ausbildnerinnen und Ausbildner ein grosses Dankeschön für ihren wertvollen Einsatz, der alles andere als selbstverständlich ist. Wir und die Jugendlichen brauchen Sie auch in Zukunft. Ich hoffe, dass wir auch weiterhin auf Sie zählen können, damit wir diese attraktive Ausbildung auch künftig gemeinsam anbieten können. Lassen Sie uns jetzt anstossen auf das Erreichte, Sie haben es alle redlich verdient!

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