10 Jahre Silberfüchse


Sehr geehrter Herr Altbundesrat, lieber Moritz, liebe Silberfüchse, sehr geehrte Damen und Herren

Herzlichen Dank für die nette Einladung zu Euerm heutigen Festakt, zu dem ich sehr gerne gekommen bin. Ich freue mich natürlich, dass ich den Silberfüchsen im Namen der Stadt SH zum 10jährigen Jubiläum gratulieren und Euch die Grüsse des Stadtrats überbringen darf. Und ich nehme gerne auch gleich die Gelegenheit wahr, mich ganz herzlich für Eure tolle Unterstützung meiner Wiederwahl vor zwei Jahren zu danken.

Wer hätte vor 10 Jahren gedacht, dass sich das Projekt von Altkantonsrätin Susi Greutmann, Alt-Kantonsrat Kurt Fuchs sowie Alt-Kantons- und Grossstadtrat Dieter Hafner so erfolgreich entwickeln und zu einer richtigen Institution in unserer Stadt werden würde? Ich habe das jedenfalls noch nicht erwartet, als ich vor 10 Jahren von Susi Greutmann ins Künzle-Heim eingeladen wurde, wo ich über meine langjährige Arbeit als kantonaler Strafverfolger referieren durfte.

Dass Ihr heute dieses Jubiläum feiern könnt, hat natürlich viel mit dem persönlichem Engagement und Idealismus der genannten Personen zu tun, denen ich auch im Namen der Stadt dafür ganz herzlich danke. Es hat aber auch mit Eurer Treue und Beteiligung, mit Euerm Interesse an diesem wichtigen Angebot zu tun. Ohne das hätte dieses Projekt nicht bis heute überlebt. 

Dieser Erfolg ist nicht selbstverständlich. Denn leider meinen viele ältere Menschen immer noch, sie müssten nach dem 65. Geburtstag ihren Stimmausweis abgeben und sich nicht mehr an der Willensbildung unseres Gemeinwesens beteiligen. Immer noch zu viele ziehen sich zurück ins Private zurück und überlassen die res publica den Jüngeren.

Zum Glück gibt es aber auch das Gegenteil: Ältere Menschen, welche regen Anteil nehmen am öffentlichen Leben, sich informieren und einbringen. Ihr gehört zu dieser 2. Gruppe. Ihr zeigt Interesse nicht bloss an Altersfragen und an der Vergangenheit, sondern auch an aktuellen und künftigen Herausforderungen unserer Gesellschaft und unserer staatlichen Gemeinschaft. Das ist vorbildlich, verantwortungsvoll und es verdient grossen Respekt.

Besonders freue ich mich als Sozialdemokrat und Gewerkschafter natürlich, dass Ihr der beste Beweis dafür seid, dass ältere Menschen nicht einfach rückwärtsgewandt und konservativ sein müssen. Offenheit, Solidarität und Gemeinsinn sind keine Altersfrage, sondern sind eine Frage der Einstellung. Ich finde es wichtig, dass Ihr das auch öffentlich zeigt. Dieter Hafner hat es gestern im Interview mit der az ja gut auf den Punkt gebracht: Bei den Silberfüchsen haben ältere Menschen, die diese wichtigen Werte hoch halten, ein Stück Heimat gefunden.

Ich hoffe natürlich, dass Euch diese Heimat noch lange erhalten bleibt und wünsche mir, dass Ihr den nötigen Nachwuchs findet, damit es Euch nicht so geht, wie den Silberfüchsen im Tierreich, die leider vom Aussterben bedroht sind. Die demografische Entwicklung unserer Gesellschaft sollte Euch dabei eigentlich in die Hände spielen. Ich kann Euch jedenfalls schon heute versichern, dass ich nach meiner Pensionierung auch dabei sein werde! Ich hoffe, dass es die Silberfüchse auch dann noch geben wird.


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