Baustart für neues Produktionsgebäude: IWC im Merishausertal

Sehr geehrter Herr Kern, sehr geehrter Herr Kantonsratspräsident, sehr geehrter Herr Regierungsrat Dubach, lieber Stadtratskollege Raphael Rohner, sehr geehrte Damen und Herren

Ich darf heute in zwei Funktionen zu Ihnen sprechen: Einerseits als Stellvertreter des ferienabwesenden Stadtpräsidenten sowie als Finanzreferent, der zusammen mit der Immobilienverwaltung unter anderem den Baurechtsvertrag für den Standort Merishausertal mit der IWC ausgehandelt hat.
Für die Stadt ist der heutige Spatenstich natürlich Anlass zu grosser Freude. Er symbolisiert nicht nur den Baubeginn einer modernen Produktionsstätte, welche künftig über 200 hochwertigen Arbeitsplätze beheimatet sein werden. Er markiert auch das Bekenntnis der IWC zum Standort SH und einen weiteren Meilenstein einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Kanton und Stadt mit der IWC.
Wir haben uns immer tatkräftig darum bemüht, gute Rahmenbedingungen für das prosperierende Unternehmen IWC zu schaffen. Diese Bemühungen haben uns gefordert und auch unseren involvierten Mitarbeitenden ein erhebliches Engagement abverlangt. Aber es hat sich immer gelohnt. Auch dieses Mal.
Die IWC als Marke und als Unternehmen ist eine Erfolgsgeschichte, von der auch wir als Standortgemeinde profitieren. Auf jeder Uhr, die weltweit verkauft wird, findet sich der Name unserer Stadt und unseres Kantons. Einen besseren Werbeträger kann man sich ja eigentlich gar nicht vorstellen. Zudem profitiert unsere Bevölkerung von vielen qualifizierten Arbeitsplätzen, unsere Wirtschaft von Investitionen des Unternehmens sowie von der Kaufkraft der Mitarbeitenden und die öffentliche Hand von den Steuern des Unternehmens und seiner Mitarbeitenden.
Die Erfolgsgeschichte der IWC beruht auf grossartigen Leistungen ihres Management und ihrer Mitarbeitenden. Aufgrund ihres anhaltenden Erfolgs hat die IWC in den letzten 10 Jahren über 100 Mio. Franken am Standort SH investiert und über 300 neue Arbeitsplätze geschaffen. Im Stadtbild sichtbar wurde das zum Beispiel durch den Bezug des Neubaus an der Goldsteinstrasse im Jahr 2005.
Und nun stehen wir vor einem weiteren Kapitel dieser Erfolgsgeschichte. Es soll hier im Merishausertal ein repräsentativer Bau entstehen, der dieses städtische Gewerbegebiet spürbar aufwerten wird.
Wir freuen uns, dass wir als Stadt für das Zustandekommen des heutigen Spatenstichs einen wichtigen Beitrag leisten konnten. Das war ja nicht das erste Mal. Ich erinnere Sie daran, dass wir im Jahr 2000 mit der Vermietung des 4. OG der Kammgarn bereits mitgeholfen haben, die Raumnot der IWC zu lindern.
Nach längeren Bemühungen hinter den Kulissen, einen geeigneten Standort für die neue Produktionsstätte zu finden, war es im Dezember 2011 endlich soweit: Der Stadtrat konnte dem Grossen Stadtrat die Vorlage zur Erweiterung der IWC unterbreiten. Dabei ging es um

  • die Abgabe von Baurechtsgrundstücken im Merishausertal
  • den Verkauf des 3. OG des Kammgarngebäudes für Fr. 2.8 Mio.
  • einen Kredit von Fr. 4.3 Mio. für den Bau eines Ersatzgebäudes im Ebnatfeld, in welches das Kulturgüterdepot des Museums Allerheiligen umziehen sollte.

Am 24.01.2012 stimmte der Grosse Stadtrat der Vorlage zu. Bereits am 11.03.2012 bewilligte das Stimmvolk das Vorgehen mit einem tollen Resultat von über 10'000 Ja-Stimmen gegen etwas mehr als 2'000 Nein-Stimmen.
Im März 2013 konnten wir das 3. OG der Kammgarn der IWC übergeben und am 20.08. dieses Jahres wurde die Baubewilligung für den Neubau hier im Merishausertal erteilt.
Damit der Neubau gemäss den Wünschen der IWC verwirklicht und erschlossen werden kann, brauchte es aber noch weitere Anstrengungen der zuständigen Behörden, über welche Sie anschliessend Baureferent Raphael Rohner informieren wird.
Es ist nun an mir, allen Beteiligten im Namen der Stadt ganz herzlich zu danken: Zuerst natürlich Ceo Georges Kern und CFO Christian Klever stellvertretend für alle Involvierten auf Seiten der IWC. Die Zusammenarbeit mit Ihnen haben wir immer als konstruktiv und respektvoll empfunden.
Auf Seiten der Stadt geht ein herzlicher Dank an den ehemaligen Baureferenten Peter Käppler, der das Projekt bis Ende 2012 begleitet hat, an den aktuellen Baureferenten Raphael Rohner, an den Abteilungsleiter Immobilien Roger Düring, sowie an alle involvierten städtischen Mitarbeitenden für ihren speditiven und professionellen Einsatz.
Und last but not least danke ich auch dem Kanton, vertreten durch den Baudirektor Reto Dubach. Auch auf kantonaler Ebene wurden wichtige Beiträge geleistet, damit wir heute feiern können.
Und es wird ja sicher nicht das letzte Mal sein. Wir freuen uns jedenfalls schon heute, mit Ihnen dann auch hier auf die Einweihung des Baus anstossen zu können. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine reibungslose, termingerechte und unfallfreie Bauzeit.


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