Heisse Gemüter auf kaltem Eis

Mit einer Niederlage der Schweizerinnen am Mountain Cup ist das Vierländerturnier im Fraueneishockey gestern in der IWC-Arena gestartet.

von Dario Muffler, Schaffhausen

Eishockey Eine gute Minute vor Schluss sah es noch nach einem Unentschieden aus. Für die Schweizerinnen lag gar der Sieg noch in Griffnähe. Denn erst kurz zuvor hatte Sandra Thalmann den Ausgleich erzielt, der längst fällig gewesen war. Doch die schwache Chancenauswertung führte in der Endabrechnung dazu, dass die Norwegerinnen das erste Spiel 2:1 für sich entscheiden konnten.

Und dabei hatten die knapp 400 Zuschauer alle auf einen Sieg der Eidgenossinnen gehofft, wenn ihn nicht gar erwartet. Im Dezember schlug das Team von Gian-Marco Crameri denselben Gegner noch 3:0. Viele gute, aber nicht gut genug genutzte Schüsse reichten nicht, um die Norwegerinnen gestern zu bezwingen.

Infrastruktur überzeugt

Zu behaupten, dass die gute Infrastruktur zum Sieg der Norwegerinnen beigetragen hätte, wäre etwas vermessen. Diese Infrastruktur in Form des neuen Hotels Arcona Living sowie der IWC-Arena wurde im Vorfeld des Spiels aber gelobt. So freute sich Mark Wirz, Mitglied der Geschäftsleitung von Swiss Ice Hockey und zuständig für den Amateursport, dass die Bedingungen in Schaffhausen wunderbar seien. Ueli Jäger, Geschäftsführer des KSS Freizeitparks, blickte erfreut zurück und erzählte, dass die Anfrage vom Verband im letzen Herbst gekommen sei. «Und wir sind auch den hiesigen Vereinen dankbar, dass wir schnell grünes Licht erhalten haben», sagte Jäger. Auch wenn die Schweizerinnen das Turnier nicht gewinnen sollten, sei für ihn ein erfolgreiches Turnier möglich. «Erfolg haben wir, wenn das Turnier gut über die Bühne geht.» Für viele Sponsorenvertreter war es das erste Fraueneishockeyspiel, das sie live mitverfolgten. So auch für den Stadtpräsidenten Peter Neukomm, der sich eher als Ballsportfan sieht. «Doch ich war schon einige Male hier, um Spiele anzuschauen», so Neukomm. «Und ich habe es nie bereut.» Auch wenn es ziemlich kalt sei in der Halle. Neukomm hofft nun, dass Schaffhausen weiterhin auf der Karte des Eishockeyverbandes bleibe und die Stadt weitere Male Gastgeber sein dürfe. Somit würde die «Sportstadt Schaffhausen» auch um eine weitere Facette reicher werden.


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