Bach unterwegs - Programmvorstellung Bachfest 2016

Foto: Schaffhauser Nachrichten vom 03.11.2015

Ich darf Sie heute zum ersten Mal in meiner Funktion als Stadtpräsident und Mitglied des Vorstandes der Bachgesellschaft zur Vorschau auf das kommende Bachfest begrüssen.

Dieser Anlass ist sicher einer der schönsten Momente für den Stadtpräsidenten, weil er mit viel Vorfreude verbunden ist und weil sich Schaffhausen damit in positiver Weise national und international positionieren kann.

An meiner Seite stehen heute Christoph Fröhlich, Co-Präsident der internationalen Bachgesellschaft sowie Jens Lampater, der städtische Kulturchef und die wichtigste Kraft hinter den Kulissen, wenn es um die Organisation des Bachfestestes geht. Diese Beiden werden Sie anschliessend an meine Begrüssung und Einführung über die Details des Programms der Ausgabe 2016 des Bachfestes informieren.

Carl Philipp Emanuel Bach (1714 – 1788), der berühmteste der vier Söhne von Johann Sebastian Bach und ebenfalls Komponist und Musiklehrer, sagte einmal über die Musik seines Vaters: «Die Musik meines Vaters hat höhere Absichten, sie soll nicht das Ohr füllen, sondern das Herz in Bewegung setzen». Genau das war es auch, was 1946, ein Jahr nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges, mit dem ersten Internationale Bachfest bezweckt wurde - eine Brücke der Herzen zu schlagen zwischen der vergleichsweise unversehrten Schweiz und dem zu einem grossen Teil in Schutt und Asche gelegten Deutschland. Auch 2016, 70 Jahre später, vermag diese Musik immer noch Herzen in Bewegung zu setzen und darum viele Menschen aus nah und fern in Schaffhausen zusammenzubringen.

Darum hat das Internationale Bachfest im Veranstaltungskalender unserer Stadt einen festen Platz und ist nicht mehr aus Schaffhausen wegzudenken. Die Konzerte mit hochkarätigen Künstlern in historisch intakten Konzertsälen faszinieren das Publikum immer wieder. Es bietet für uns auch eine gute Gelegenheit, unsere schöne Stadt und Region in bestem Lichte und in voller Frühlingspracht zu präsentieren. Das wollen wir natürlich nutzen.

Mit dem 26. Internationalen Bachfest feiern wir also das 70jährige Jubiläum dieses Anlasses wie auch der internationalen Bachgesellschaft. Das diesjährige Motto "Bach unterwegs" soll in den verschiedenen Konzerten die Lebensstationen Bachs sowie die Wirkung seiner Musik von der Vergangenheit bis in die Gegenwart beleuchten. Bach ist heute ein globales Phänomen, das weit über die Grenzen Deutschlands und die Schweiz hinaus strahlt. Ebenso global sind die beim kommenden Bachfest die auftretenden Künstler. Sie kommen aus Prag, London, Paris, New York und Buenos Aires, aber auch aus Basel, St. Gallen und selbstverständlich auch aus Schaffhausen. Und getreu dem Motto „Bach unterwegs“ werden die Konzerte an verschiedenen Orten stattfinden. Im Zentrum stehen natürlich wieder die Austragungsorten in der Stadt – der St. Johann, die Rathauslaube, der Rüdensaal, die Kammgarn und das Stadttheater. Daneben werden aber auch wieder hochklassige Konzerte in Stein am Rhein und Hallau stattfinden.

Natürlich ist es immer schwierig, in einem Programm, das von vorne bis hinten konzeptionell und qualitativ stark zusammengestellt ist, einzelne Höhepunkte zu benennen, vor allem wenn man wie ich mehr im Jazz und Rock zuhause ist als in der Klassik. Ich möchte dennoch ein paar Höhepunkte erwähnen, auf die ich mich persönlich besonders freue: Einerseits ist es das grosse Eröffnungskonzert im St. Johann und die Entdeckung des Bach-Zeitgenossen Zelenka. Als Hallauer Bürger freue ich mich aber auch besonders auf die „italienische Reise“ mit Bach und Vivaldi und der herausragenden Geigerin Amandine Beyer in der Hallauer Bergkirche St. Moritz. Gespannt bin ich auf den jungen Schlagzeug-Star Simone Rubino und das Acapella Ensemble Slixs, die uns bestimmt eine ganz ungewohnte und spannende Begegnung mit Bach bescheren werden.

Zum Schluss ist es an mir zu danken: Mein Dank geht in erster Linie an die Internationale Bachgesellschaft, welche zusammen mit der Stadt diesen Anlass trägt. Der Vorstand unter dem umsichtigen Co-Präsidium von Christoph Fröhlich und Andreas Bohrer-Peyer und insbesondere die sachkundige Programmkommission, welche das Programm und die Konzerte konzipierte, haben wieder hervorragende Arbeit geleistet.
Herzlichen Dank auch an die vielen Sponsoren, die diesen Kulturanlass überhaupt erst möglich machen.
Und zu guter Letzt gilt es Jens Lampater herzlich zu danken. Er zeichnet für die gesamte Organisation verantwortlich und hat mit seinem Team im Kulturdienst wieder einen grossartigen Effort geleistet, damit wir vom 4. bis 8. Mai 2016 wieder ein tolles Bachfest erleben können.


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