Folie 2 (Vorstellung der Anwesenden und Ablauf)

Ich freue mich, Sie im Namen der Stadt zu unserer heutigen Medienkonferenz begrüssen zu können. Es geht heute darum, der Öffentlichkeit die Ergebnisse des Projekts «Kooperative Innenstadtentwicklung» vorzustellen.

Kooperativ heisst, dass sich die massgeblichen Wirtschaftsakteure der Altstadt zusammen mit Vertretern der Stadt und der Wirtschaftsförderung auf einen geführten Prozess eingelassen haben, um die Attraktivität und Leistungsfähigkeit der Schaffhauser Innenstadt als Begegnungs-, Kultur- und Wirtschaftsraum sowie als Wohnort zu stärken.

Den historisch bedeutenden Ort der heutigen Medienorientierung haben wir bewusst gewählt. Das Gesellschaftshaus der Kaufleute passt sehr gut zur Zielsetzung und zu den Trägern unseres Projekts. Von 1411 bis 1798 waren es nämlich die Zünfte und Gesellschaften, welche dieselben Funktionen und Aufgaben übernahmen, welche heute den an unserem Prozess Beteiligten zukommen.

Stellvertretend für die wirtschaftlichen Player der Altstadt sitzt heute Ernst Gründler, der Präsident der Pro City hier vorne. Er und Baureferent Raphael Rohner werden Ihnen im Anschluss an meine Einführung die Ergebnisse des Projekts näher vorstellen, insbesondere die erarbeiteten Strategielinien.

Wenn ich von einem geführten Prozess gesprochen habe, ist es natürlich wichtig, auch denjenigen hier zu haben, der diese Führung übernommen hat. Es ist Dr. Götz Datko von der Firma intosens - urban solutions aus Zürich. Mit seiner professionellen Arbeit hatte er wesentlichen Anteil daran, dass dieser Prozess so konstruktiv, engagiert und ergebnisorientiert abgelaufen ist.

Folie 3 (Wer war dabei?)

Es freut mich sehr, dass auch aus dem Kernteam, dessen Zusammensetzung Sie auf der Folie ersehen können, fast alle Beteiligten heute hier sind und im Anschluss an unsere Präsentation für Fragen der Medien zur Verfügung stehen. Einzig die Wirtschaftsförderung musste sich entschuldigen. Neben dem Baureferenten und mir waren von Seiten der Stadt auch noch der Sozial- und Sicherheitsreferent Simon Stocker sowie einzelne Bereichsleitende der Verwaltung, insbes. der Stadtentwicklung und der Verwaltungspolizei in den Workshops mit dabei.

Folie 4 (Ausgangslage)

Am Anfang steht der Stadtratsbeschluss vom 09.12.2014. Damals beschloss der SR auf Initiative von Stadtpräsident Thomas Feurer einen Nachtragskredit zu Lasten des Stadtentwicklungsfonds über Fr. 100'000 für das Projekt Innenstadtentwicklung.

Er kam aus der Einsicht zustande, dass die Altstadt für SH in mehreren Bereichen eine eminent wichtige Rolle spielt, einerseits als Wirtschafts- und Begegnungsraum, andererseits auch als Wohnort. Wie in anderen Städten steht die Innenstadt bei uns unter Druck. Da sind die Einkaufszentren in Herblingen und Feuerthalen mit ihren Gratisparkplätzen und, nach der Aufwertung des Frankens noch viel bedrohlicher, der Einkaufstourismus in die benachbarte Grenzregion. Die Mietpreise in der ersten Reihe sind sehr hoch, so dass sich das fast nur noch grosse Ladenketten leisten können. Zudem besteht ein dauernder Nutzungskonflikt zwischen Wohnen und Unterhaltung/Ausgang.

Mit dem Projekt Kooperative Innenstadtentwicklung sollte die Situation unter Einbezug der wichtigsten Akteure analysiert und Strategien zur Erhaltung und Stärkung der Attraktivität der Innenstadt für die Zukunft entwickelt werden.

Aufgrund der breiten Erfahrung mit vergleichbaren Projekten in anderen Städten wurde die Firma intosens - urban solutions aus Zürich mit der Durchführung beauftragt. Und diesen Entscheid haben wir nie bereut. Im Gegenteil. Stadtplaner Dr. Götz Datko hat es mit Unterstützung von Marie Luise Hilber und Regula Obi-Hottinger in den drei Workshops im Sommer bestens verstanden, den Prozess zielgerichtet zu führen und die Motivation bei den Beteiligten hoch zu halten. Dafür danke ich ihm ganz herzlich.

Folie 5 (Projekt Innenstadtentwicklung)

Das Ergebnis des Projekts liegt heute in gedruckt vor Ihnen. Das Strategiepapier enthält in übersichtlicher und gut lesbarer Form die Zielsetzungen, Massnahmen und Projekte, die Strategielinien und die Organisation der kooperativen Innenstadtentwicklung. Es bildet die Grundlage für die gemeinsame Realisierung des Erarbeiteten.

Die Stadt wird weiterhin an Bord bleiben, vor allem bei den Themen, bei denen wir sowieso involviert sind, wie z.B. bei der Gestaltung des öffentlichen Raums. Die Hauptverantwortung für die Umsetzung wird künftig aber primär bei den massgeblichen Wirtschaftsakteuren liegen. Diese werden gefordert sein. Ich bin aber zuversichtlich und hoffnungsvoll, dass wir dank der guten Vorarbeit und dem gemeinsamen Verständnis die Chance für eine prosperierende Entwicklung der Altstadt packen werden - im Interesse aller.


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