Vorschau auf das 26. Internationale Bachfest

 

Schaffhauser Nachrichten vom 26.04.2016

Bereits über 3'000 Konzerttickets verkauft.


Vor 70 Jahren fand das erste Internationale Schaffhauser Bachfest statt. Nächste Woche beginnt unter dem Motto «Bach unterwegs» die 26. Ausgabe.

Der städtische Kulturbeauftragte Jens Lampater, Stadtpräsident Peter Neukomm und Christoph G. Froehlich, Co-Präsident der Internationalen Bachgesellschaft (v. l.), heben einige Highlights des 26. Bachfestes hervor. Bild Eric Bührer

VON PASCAL SCHMIDLIN

Das Bachfest sei neben dem Jazzfestival und dem Open Air «Stars in Town» einer der drei kulturellen Leuchttürme Schaffhausens und nicht mehr aus der Agenda wegzudenken, sagte Stadtpräsident Peter Neukomm an der gestrigen Medienkonferenz anlässlich des 26. Internationalen Bachfests Schaffhausen. Im zweiten Stock des Theaterrestaurants präsentierten die Organisatoren wenige Tage vor dem Beginn des Festes einige ausgewählte Höhepunkte. «Die Vorfreude steigt, und wir hoffen, dass bis zum 4. Mai auch noch der Frühling kommt», sagte Neukomm in seiner Begrüssungsrede.

Insgesamt elf Konzerte und fünf Kantatengottesdienste sollen vom 4. bis zum 8. Mai den Zuhörern die Möglichkeit geben, sich auf die Spuren von Johann Sebastian Bach zu begeben. Dabei gebe es nicht nur hochkarätige Künstler zu erleben, sondern es sei auch stets eine Möglichkeit für die ­Region Schaffhausen, sich zu präsentieren – und viel Publikum zu begeistern, so Neukomm. Bereits seien 3000 Karten für die elf kostenpflichtigen Konzerte abgesetzt worden, sagte der städtische Kulturbeauftragte Jens Lampater. Ziel sei es, rund 4000 Personen an den ­diversen Konzerten begrüssen zu können – und nochmals etwa 2000 an den Kantatengottesdiensten in Schaffhausen, Neunkirch und Stein am Rhein. Letztere seien mittlerweile auch Programm von anderen Bachfesten, sagte Christoph G. Froehlich, Co-Präsident der Internationalen Bachgesellschaft, und betonte die Pionierstellung Schaffhausens in dieser Hinsicht.

«In sich ein bisschen jubelnd»

1946 wurde die Bachgesellschaft gegründet und veranstaltete das erste Internationale Bachfest – weshalb heuer das 70-Jahr-Jubiläum gefeiert wird. Allerdings nicht mehr so ausgelassen wie vor zwei Jahren, als mit einer Schaffhauser Jubiläumskantate das 25. Bachfest zelebriert wurde. Deshalb sollen die Feierlichkeiten dieses Jahr kleiner ausfallen, so Froehlich. «Ein ganz normales Bachfest also, aber in sich ein bisschen jubelnd», sagte er.

Vokalsolisten statt eines Chores

Lampater stellte abschliessend ­einige ausgelesene Programmhöhepunkte vor. So etwa das Konzert «Italienische Reise» an Auffahrt in der Bergkirche Hallau unter Mitwirkung der Barockviolinistin Amandine Beyer und ihres Ensembles «Gli Incogniti». «Der perfekte Ort bei schönem Wetter, um sich der Toskana nah zu fühlen», merkte er an. Ein weiterer Höhepunkt sei das Konzert «Leipzig 1727» am 5. Mai in der Kirche St. Johann, wo die Matthäus-Passion zu hören sein werde. «Doch statt eines stimmgewaltigen Doppelchores gesungen von nur acht Solisten», so Lampater.

Abgeschlossen wird das Bachfest auch 2016 traditionsgemäss mit Bachs h-Moll-Messe – wie das bereits in den letzten 25 Ausgaben der Fall war.


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