Wiedereröffnung des erneuerten Migros Buchthalen

Als mich die Migros Ostschweiz angefragt hat, ob ich an der Wiedereröffnung des Migros Buchthalen teilnehmen würde, habe ich gerne zugesagt. Weshalb?

  1. Finde ich es wichtig und gut, dass die Migros in unserer Stadt investiert. Und das macht sie ja regelmässig: Beispiele dafür sind der Migros Vorstadt, der Migrolino am Bahnhof und der Migros Hohlenbaum. Mit einem privaten Quartierplan wurden vor kurzem auch die Rahmenbedingungen für eine Attraktivierung und Vergrösserung des Herblinger Marktes gesetzt. Dasbringt alles Arbeit und Wertschöpfung vor Ort, auch für das lokale Gewerbe.

  2. Die Investition ist ein gutes Zeichen für das Quartier Buchthalen und damit auch für die Stadt SH: Offenbar glaubt die Migros an das Potenzial dieses 1947 eingemeindete Wohnquartiers. Buchthalen hat eine eher kaufkräftige Einwohnerschaft, deren Zahl per Ende Juni 2016 bei 5‘410 lag. Es ist damit hinter Breite-Hohlenbaum und Hochstrasse-Geissberg das drittgrösste Wohnquartier der Stadt.

  3. Angesichts des weiterhin starken Frankens, unsere Grenznähe und dem Einkaufstourismus nach Deutschland sind ständige Attraktivierungen der hiesigen Einkaufsmöglichkeiten noch wichtiger, um die Kundschaft bei der Stange zu halten. Und Migros hat ja auch bei ihrer Produktepalette etwas zu bieten: Mit ihren Regioprodukten offeriert sie in ihren Regalen echte Alternativen zur ausländischen Massenware.

  4. Ich wohne seit über 17 Jahren selber in diesem Quartier und fühle mich hier sehr wohl. Darum habe ich auch einen persönlichen Bezug zu diesem Migrosstandort. Es ist ein Privileg, dass wir vom Seewadel her, in so kurzer Distanz und ohne Steigung, in derart attraktiven Räumlichkeiten den täglichen Bedarf unserer Familie einkaufen können.

Der Stadtrat freut sich darüber, dass mit der erneuerten Einkaufsmöglichkeit die Versorgungssituation dieses beliebten Wohnquartiers nochmals verbessert werden kann. Das spielt für die Standortqualität unserer Stadt eine wichtige Rolle. Es ermöglicht den Menschen hier, ohne Gebrauch des Autos einkaufen zu gehen, was die Umwelt schont und zum Erhalt unserer hohen Lebensqualität beiträgt. Zu dieser Qualität gehört auch, dass man sich hier treffen und austauschen kann, zum Beispiel in der integrierten Kaffeeecke. Dies trägt auch zur Identifikation mit dem Quartier bei und fördert das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Nach knapp acht Wochen Bauzeit ist nun also die Migros rundum erneuert und komplett saniert. Dabei wurden insgesamt drei Millionen Franken investiert. Dass dabei auf nachhaltige Bauweise gesetzt wurde, freut mich als politisch Verantwortlichen der Stadt für die Energiepolitik besonders. So gibt die Migros Ostschweiz die Abwärme, welche durch die Kühlmöbel produziert wird, an die benachbarte Alcon Grieshaber AG ab. Das stärkt unsere Position als Energiestadt und zeigt, dass auch Investoren der Privatwirtschaft auf Nachhaltigkeit, erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzen.

Die Migros hat es sich zur Tradition gemacht, der Standortgemeinde für die gute Zusammenarbeit einen Check über 5‘000 Franken für die Weitergabe an eine soziale Institution ihrer Wahl zu überreichen. Dafür danke ich ihr ganz herzlich. Meine Wahl fiel auf das Schweizerische Arbeiterhilfswerk SH. Die Verantwortlichen dieser Institution leisten seit vielen Jahren eine sehr wertvolle und anspruchsvolle Bildungs- und Integrationsarbeit. Das erscheint mir gerade im Zusammenhang mit den Herausforderungen im Bereich der Migration besonders unterstützungswürdig.

Zum Schluss danke ich der Genossenschaft Migros Ostschweiz nochmals ganz herzlich, dass sie mit diesem Sanierungsprojekt ein Bekenntnis zum Standort Buchthalen und damit auch zur Stadt Schaffhausen abgegeben hat. Ich wünsche den Buchthalerinnen und Buchthalern viel Freude am neu gestalteten Einkaufsgeschäft und der Migros einen möglichst grossen „return on investment“ durch viele einkaufsfreudige Kundinnen und Kunden.


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