Zur Referatsverteilung 2017 - 2020

Medienkonferenz vom 14.09.2016 im Stadtratssaal

Ich freue mich, Sie zu unserer kurzen Medieninfo über die Referatsverteilung im Stadtrat für die Legislatur 2017 – 2020 begrüssen zu können.
Der Stadtrat hat sich am 13.09.2016 zum ersten Mal in seiner neuen Zusammensetzung getroffen, um sich für die neue Legislatur zu konstituieren.

Wir freuen uns, dass wir Katrin Bernath offiziell in unsere Reihen aufnehmen konnten. Ich bin überzeugt, dass sie den nötigen Rucksack für das Stadtratsmandat mitbringt. Wir haben ja von unseren Stadtratskolleginnen und –kollegen aus Winterthur nur beste Referenzen zu ihr erhalten. Und, sie wird uns auch als Frau in unserem Gremium gut tun.

Nachdem Katrin Bernath formell in Pflicht genommen war, konnte der neue Stadtrat über die Zusammensetzung der Referate und über die Wahl des Vizepräsidiums diskutieren und beschliessen. Die massgebliche Spielregel dabei hiess: Anciennität vor Wahlresultat.

Noch nicht Gegenstand unserer Beratungen waren die Vertretungen in Kommissionen und die externen Mandate. Über diese werden wir an unserer Klausur im November entscheiden. 

Vorgängig habe ich als Präsident mit jedem Stadtrastmitglied ein Gespräch unter vier Augen geführt, um die Präferenzen abzuholen. Dabei hat sich bereits gezeigt, dass es zu keinen grossen Umwälzungen kommen würde und das hat sich dann auch gestern bestätigt.

Man könnte die Referatsverteilung unter das Motto „Kontinuität mit zwei neuen Referatsverantwortlichen“ stellen. Wir haben uns in kollegialem Rahmen relativ schnell auf die künftige Zusammensetzung der Referate und deren Verteilung geeinigt, was für die Zukunft ein gutes Omen ist. Dass die Referate in ihrem Bestand so bleiben, wie sie seit 2015 sind, d.h. ohne Verschiebung von Bereichen und Abteilungen, ist nicht nur für die Buchhaltung eine positive Botschaft. Es wird den Einstieg in die neue Legislatur sicher erleichtern. 

Wir gehen davon aus, dass die Arbeitslast damit ungefähr in ähnlichem Rahmen bleibt wie bisher. Gewisse Änderungen resp. Anpassungen wird es aber sicher noch bei den Kommissionen und externen Mandaten geben.

In der nächsten Legislatur sind Veränderungen absehbar, welche Einfluss auf die Belastung der Referenten haben oder haben könnten. Die Verschiebung des Tiefbaus ins Kompetenzzentrum Tiefbau des Kantons wird sicher zu einer Entlastung des Baureferats führen, was auch nötig ist.

Aber auch die anstehende Aufgaben- und Finanzierungsentflechtung zwischen Kanton und Gemeinden oder Themen wie Bildung aus einer Hand oder die Verselbständigung der VBSH können Einfluss auf die Arbeitsbelastung in den betroffenen Referaten haben. Da diese aber in ihren konkreten Auswirkungen noch nicht abschätzbar sind, wurde das bei der Referatsverteilung noch nicht berücksichtigt.

So, jetzt mache ich es nicht länger spannend und zeige Ihnen, wer ab nächstem Jahr welches Referat führen wird (Folie).

Jeder von uns wird jetzt noch kurz zur Referatsverteilung resp. zur Ausgangslage für die neue Legislatur Stellung nehmen. 

Ich fange gleich an:
Bei mir gab es - ausser der hohen Belastung, welche das aktuelle Portfolio des Präsidialreferats mit sich bringt - keinen Grund für Veränderungen resp. gute Gründe für das Belassen der Zusammensetzung meines Referats. Nach dem tollen Vertrauensbeweis, den ich am 28.08. von den Wählerinnen und Wählern erhalten habe, freue ich mich auf die neue Legislatur und auf die Zusammenarbeit im Gremium.

Die Stadtkanzlei ist von Amtes wegen beim Stadtpräsidenten. Zu ihr gehört auch die Stabsleitung und das Organisations- und Projektentwicklungsoffice.

Bei der Stadtkanzlei stehen anspruchsvolle Rekrutierungen und kleinere Reorganisationen an, die ich bestmöglich umsetzen möchte, insbesondere auch, um die Führungsunterstützung zu verbessern. Zudem werden wir unseren Auftritt als Stadt gegen aussen mit neuen digitalen Instrumenten verbessern. Dazu wird es bald mehr Infos geben.

Das Personal, das ich ja vor 1 ½ Jahren aus dem Finanzreferat mitgenommen habe, macht mir nach wie vor grosse Freude. Hier handelt es sich um eine wichtige Querschnittaufgabe, bei der es Sinn macht, dass sie beim Präsidium ist. Mir ist es ganz wichtig, dass wir als vorbildlicher und attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen werden. Das ist auch im Hinblick auf den absehbaren Fachkräftemangel, der uns in Zukunft noch stark beschäftigen wird, ganz entscheidend. Hierzu gehört auch eine Verbesserung der Familienfreundlichkeit, gerade auch weil wir das Potenzial der gut ausgebildeten Frauen nutzen müssen oder Optimierungen bei der Personalentwicklung über bessere Nachfolgeplanungen oder Talentmanagement.

Beim HR verfügen wir heute über eine moderne, professionelle Betreuung der Linie und des Stadtrats. Das hilft uns nicht nur bei anspruchsvollen Personalkonflikten, sondern auch bei Reorganisationen.

Mit der Einführung des HR-Portals und dem e-recrutement sind wir wieder einen wichtigen Schritt als moderner Arbeitgeber weiter gekommen. Auch hier dürfen wir nicht stehen bleiben. Dasselbe gilt bei unseren Anstrengungen bei der Berufsbildung. Mein Ziel ist immer noch, dass wir jedes Jahr 100 Lernende ausbilden können. Zurzeit stehen wir bei 98.

Zum Schluss noch die Städtischen Werke und die Energiepolitik: Diese betreue ich erst 1 ½ Jahre. Zurzeit sind wir dort in einem anspruchsvollen Nachfolgeprozess. In den nächsten 2 – 3 Jahren geht mehr als die Hälfte der Geschäftsführung in Pension. Noch diesen Monat wird ein erster Entscheid gefällt, nämlich jener über die Nachfolge von Herbert Bolli, der als Werkdirektor auf April 2017 in den vorzeitigen Ruhestand gehen wird. Zudem stehen gewichtige Themen an wie die Erneuerung der Strategie von SH POWER, die Klärung von Zusammenarbeitsmöglichkeiten mit der EKS AG oder die Überprüfung der politischen Führungsinstrumente.

Vor kurzem haben wir den Reauditprozess des Labels Energiestadt mit Gold Award hinter uns und warten gespannt auf das Ergebnis. Da wollen wir weiterhin möglichst vorbildlich bleiben. Zudem gilt es auch den Anteil erneuerbarer Energien im Sinne des Volksentscheids vom 11.03.2012 weiter zu erhöhen. Das sind auch politisch anspruchsvolle Prozesse. Es ist nicht meine Art, in einem solch wichtigen Moment und erst nach 18 Monaten als Kapitän bereits wieder die Brücke zu verlassen.


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