Kreatives Klima für kreative und schreibbegabte Menschen

Liebe Buchfreunde, liebe Leseratten

Ich begrüsse Sie zum Auftakt der Schaffhauser Buchwoche im Namen der Stadt ganz herzlich hier in unserer Stadtbibliothek.
Ich danke für die Einladung des Vereins SH Buchwoche, der ich gerne nachgekommen bin.

Der Verein SH Buchwoche veranstaltet seit 28 Jahren attraktive Lesungen. Diese lange Tradition stellt bis heute einen wichtigen Eckpfeiler des tollen kulturellen Angebots unserer Stadt dar. Das ist aber keine Selbstverständlichkeit, sondern das Ergebnis eines wertvollen Engagements - eines langen Schnaufs von Überzeugungstätern wie Georg Freivogel und seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern. Stadt und Kanton zeigen dafür eine hohe Wertschätzung. Deshalb wird das Angebot seit Beginn von der öffentlichen Hand unterstützt. Deshalb bin ich heute auch hier. Und zum Glück gibt es auch noch private Sponsoren, welche mithelfen, dass es dieses wichtige Angebot gibt und hoffentlich auch in Zukunft noch lange geben wird.

Wieder ist es den Veranstaltern geglückt, ein überaus spannendes und abwechslungsreiches Programm zusammenzustellen, wozu ich gratuliere.

Dass ich nun hier zwischen all den Büchern stehen darf, ist für mich leider zu einem eher seltenen Ereignis geworden und es macht mich fast ein wenig wehmütig. Denn es geht mir etwa so wie es Arthur Schopenhauer einmal ausgedrückt hat: „Es wäre gut, Bücher zu kaufen, wenn man die Zeit, sie zu lesen, mitkaufen könnte.“

Ich lese zwar jeden Tag sehr viel, aber nicht das, was hier in den Regalen und an der Buchwoche auf dem Programm steht. Nur in den Ferien gelingt es mir ab und zu, mich für ein paar Stunden hinter einem Buch zu verkriechen und in eine andere Welt abzutauchen. Am liebsten greife ich dann zu einem Krimi und am allerliebsten zu einem dieser grauslichen skandinavischen. Dabei hätte ich ja eigentlich genug Spannung und Grausliches in meinem ganz gewöhnlichen Alltag…

Mein nächstes Buch wird aber kein skandinavischer Krimi sein, sondern das Werk einer der Autoren, der hier an der Buchwoche lesen wird. Es ist Erwin Beyelers „Beste Grüsse“. Darauf bin ich ganz besonders gespannt, denn Erwin und ich haben einige Jahre lang gemeinsam in der Schaffhauser Strafverfolgung zusammen gearbeitet - er als Polizeikommandant und ich als Untersuchungsrichter. Ich bin natürlich neugierig darauf, ob in dem Buch Geschichten oder Details aus diesen gemeinsamen Zeiten versteckt sind.

Mich freut ausserordentlich, dass so viele Schaffhauser Autorinnen und Autoren oder solche mit Schaffhauser Wurzeln Eingang ins Programm dieser Buchwoche gefunden haben. Es zeigt, dass in unserer Stadt offenbar ein sehr fruchtbares Klima für kreative und schreibbegabte Menschen herrscht. Es ist schön, dass die Buchwoche diesen eine Plattform bietet.

Zum Schluss wünsche ich der SH Buchwoche 2016 viel Erfolg, viele interessierte Besucherinnen und Besucher und Ihnen allen inspirierende literarische Entdeckungen. Ich freue mich nun natürlich wie Sie alle auf die Lesung von Ursula Fricker.


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