Prädestiniert für ein Exekutivamt

Schaffhauser az vom 25.09.2008
Nun ist es klar, wer am 2. November für die drei halbamtlichen Stadtratssitze an­tritt. Die FDP nominierte den bisherigen Urs Hunziker und Kantonsratspräsiden­tin Jeannette Storrer, und seit Montag ist bekannte dass die städtische SVP lediglich Grossstadtrat Werner Schöni gewählt hat, da sich seine Fraktionskollegin Cor­nelia Stamm Hurter selbst aus dem Ren­nen nahm. Am Dienstag stellte nun die SP ihren Kandidaten Peter Neukomm den Medien vor.

"Als wählerstärkste Partei hat die SP den berechtigten Anspruch auf zwei Sitze in der städtischen Exekutive" unterstrich Co-Präsident Andres Bächtold gleich zu Beginn des Anlasses. Mit seinem Einsatz, seiner gradlinigen, offenen Art seiner Kompetenz in vielen Sachfragen sei Peter Neukomm geradezu prädestiniert für ein Exekutivamt. Rechtsan­walt Hans-Peter Sorg als Präsident des überparteilichen Komitees für Neukomm lobte das berufliche Engagement des Kan­didaten als Jurist und Untersuchungs­richter. Von letzteren werde verlangt, was auch von Exekutivmitgliedern gefor­dert sei: seriöses Schaffen, Gradlinigkeit, Zivilcourage, aber auch Konzilianz und Kontaktfreude, erklärte Sorg. Architekt Edi Spleiss, Stiftungsrat Sporthalle Schweizersbild und Mitglied des überpar­teilichen Komitees, betonte, dass Peter Neukomm eine Art Lebensschule auch durch den Sport durchlaufen habe. «Man lernt mit Siegen und Niederlagen umzu­gehen, man lernt den Gegner einzuschät­zen und zu achten», sagte Spleiss. Zudem kämpfe man zusammen mit Freunden aus allen gesellschaftlichen Schichten und politischen Richtungen, und Peter Neukomm kenne aus dem Sport die Regeln der Fairness.

Vorausblickender Politiker
ÖBS-Präsidentin Iren Eichenberger, die sich als Privatperson für Peter Neukomms Kandidatur einsetzt, schätzt seine Arbeit im Grossen Stadtrat. «Er hat sich dort als führender Denker vorausblickender Par­lamentarier und als kritischer Begleiter der städtischen Politik einen Namen ge­macht», unterstrich Eichenberger.
Auch SP-Grossstadtrat Kurz Zubler war voll des Lobes über Peter Neukomm: «Ich erlebe ihn im Parlament als überdurchschnittli­chen, tatkräftigen und absolut zuverläs­sigen Politiker.»
«Ich identifiziere micht mit der Stadt Schaffhausen und ihrer Bevölkerung», unterstrich der Kandidat. Peter Neukomm möchte die Volksschule weiter modernisieren und die familienergän­zende Kinderbetreuung ausbauen, bei der Schulraumplanung die Schulinfra­struktur ausbauen, aber auch im Sport- und Freizeitbereich die Infrastruktur ver­bessern. Er sei überzeugt, dass sich der Stadtrat mit den bescheidenen Mitteln, die er zur Verfügung habe, sich eben auf die sogenannten weichen Standortfaktoren konzentrieren solle. Auch setze er sich für die Stärkung des öffentlichen Verkehrs und die Attraktivierung des Langsamverkehrs ein. Die Projekte Pass, Bleiche und Mühlen­tal sind für Neukomm ein Silberstreifen am Horizont für die Schaffung von neu­em Wohnraum für Familien. Aber Peter Neukomm sagte auch: «Ich wehre mich gegen raumplanerische Sündenfälle durch vorgängige Neueinzonungen.»


News
15.01.18
Stellungnahme zum Sicherheitszentrum im Kantonsrat
Ja aus der Sicht des ehemaligen Strafverfolgers und aus der Sicht der Stadt zum Neubau Sicherheitszentrum im Herblingertal
10.01.18
Parteiübergreifend geschätzt und respektiert
Gratulation des Stadtrats für den neuen Grossstadtratspräsidenten Rainer Schmidig an der Wahlfeier vom 09.01.2018
04.01.18
Eine lebendige Stadt ist nicht totenstill
Jahresinterview mit den Schaffhauser Nachrichten vom 04.01.2018
12.12.17
Sitzungsgelder gehören nicht in die Verfassung
Stellungnahme des Stadtrats zur Motion "Kommissionsentschädigungen und Sitzungsgelder - das letzte Wort hat das Volk" vom 12.12.2017 im Grossen Stadtrat
11.12.17
Höhepunkt einer erfolgreichen Parlamentskarriere
Kantonsratspräsidentenfeier im Park Casino für Walter Hotz vom 11.12.2017
Agenda

    Keine Einträge gefunden