Ein Mann auf eine Linie

Foto: Peter Pfister

schaffhauser az vom 23.10.2008

Zwei Dinge müssen geschehen, damit die SP ihren Einfluss in der Stadtregierung aufrecterhalten kann: Alle Linken müssen zur Urne. Und auf den Wahlzettel gehört ein einziger Name: Peter Neukomm. Geschieht das nicht, kann das bürgerliche Dreierticket zum Sitzverlust führen.

Stimmberechtigte, welche der SP ihren zweiten Sitz in der Stadtregierung si­chern wollen, wählen einen einzigen Kan­didaten: Peter Neukomm. Nur so besteht die Chance, dass neben dem vollamtli­chen und bereits bestens gewählten Peter Käppler, der die zurücktretende Veronika Heller im Vollamt ersetzt, wieder ein SP­-Halbamts-Vertreter in der Stadtregierung mitarbeiten wird. Denn Neukomm muss sich durchsetzen gegen das bürgerliche Dreierticket mit dem Bisherigen Urs Hunziker (FDP), der neuen- Kandidatin Jean­nette Storrer (FDP) und dem für die SVP ins Halbamt drängenden Werner Schöni. Wer also eine Stadtregierung mit einem bürgerlich orientierten ÖBS-Präsidenten, einem isolierten SP-Mann im Vollamt so­wie zwei Freisinnigen und einem stram­men SVP-Mann in den Halbämtern ver­hindern möchte, der greife zum Griffel und wähle ausschliesslich SP: Es ist jetzt nicht die Zeit der Kompromisse! Unterstützt wird Peter Neukomm übri­gens von einem eindrücklichen überpar­teilichen Komitee, in dem durchaus auch liberale Bürgerliche vertreten sind, sowie von der Alternativen Liste und dem ÖBS, während die CVP sich nicht zu einer Un­terstützung durchringen konnte.

Die Person ...
Nebst den taktischen gibt es genug in der Person liegende Gründe, die für Peter Neukomms Wechsel von der Parlaments­arbeit in ein Exekutivamt sprechen: Wer seine politische Arbeit insbesondere im Stadtparlament beobachtet, nimmt, kon­stant und über Jahre hinweg, eine bestens vorbereitete, hochengagierte, pragma­tisch agierende, konsensfähige und den­noch klar linksorientierte Persönlichkeit wahr. Peter Neukomm politisiert lustvoll und ungebremst seit fünfzehn Jahren im Stadtparlament. 2001 hat er den Rat souverän präsidiert. Seine Dossiersicherheit, verbunden mit juristischem Sachver­stand, hat schon manchen bürgerlichen Gegner erzittern lassen. Aus den Rededu­ellen mit seinen Spairingpartnern geht er oft auch deshalb als Sieger hervor, weil er Beredtheit nicht zu Geschwätzig­keit verlängert. Er vertritt die Linke mit Herzblut, aber er ist gescheit genug, den Kompromiss und die Zusammenarbeit zu suchen, wenn es dem politischen Ziel dient. Dort, wo andere (leider) niederge­schwatzt werden, setzt Neukomm sich durch mit seiner professionellen und na­türlichen Autorität. Wenn er ans Redner­pult tritt, erhebt sich schlimmstenfalls protestierendes Raunen, bestenfalls, und meistens, tritt Stille ein.

... mitten im Leben
Natürlich wird die berufliche Erfahrung des Kandidaten als langjähriger kanto­naler Untersuchungsrichter und stell­vertretender Leiter des Untersuchungsrichteramtes auch im politischen Amt zum Tragen kommen: Einem Untersu­chungsrichter ist nichts Menschliches fremd, er weiss sich zu bewegen und An­ordnungen zu treffen in heiklen Situati­onen, er hat gelernt, schnell und unter Druck zu entscheiden, hat ausserdem Einblick in die Realität aller gesellschaft­lichen Schichten. Wird Peter Neukomm gewählt, möchte er in einem Teilpensum weiter in seinem angestammten Beruf tä­tig sein, in Anbetracht des weit mehr als halben Amtes allerdings zu weniger als fünfzig Prozent. Das Energiebündel Peter Neukomm, der sich selber gern bewegt und sich für Schul- und Breitensport ein­setzen möchte -- wer wüsste es nicht. Als Familienvater führt er lebensnahe Dis­kussionen am Esstisch und im Kinder­zimmer. Auch von daher weiss er, dass ein praktischer praktischer Vergleich mehr wert ist, als jede noch so stubenreine These. Wer also für Peter Neukomm stimmt, wählt einen intelligenten und aufrichti­gen linken Zeitgenossen voll Power, Lebenslust und Schaffensfreude. Sein be­sonderer Einsatz wird folgenden Themen gelten: Der Volksschule, die er moderni­sieren will mit Schulleitungen, mehr familienergänzender Betreuung in Tages­schulen, Horten und Krippen. Dem Breitensport, der mehr Platz und Infrastruk­tur braucht. Dem neuen Alterskonzept der Stadt, das Unterstützung im Wohn­quartier anbietet. Dem nachhaltigen Um­gang mit Energie und dem Kampf gegen ein Atomendlager mitten im Wohngebiet unserer Region. Dem "tifigen" Ausbau des öffentlichen Verkehrs nach Zürich und ins Umland. Der Bereitstellung von Wohnraum für einheimische und zuzie­hende Familien , welche die Schaffhauser Lebensqualität zu schätzen wissen. Die Empfehlung der "schaffhauser az" für den 2. November heisst darum: Peter Neukomm - ein Mann auf eine Linie!


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