Die Amtierenden tretenn wieder an

Katrin Huber Ott als Stadtschulratspräsidentin sowie Peter Käppler und Peter Neukomm werden zur Wiederwahl nominiert (Foto: Bruno Bührer)

Die städtische SP hat gestern mit Peter Käppler und Peter Neukomm ihre Kandidaten für den Stadtrat und mit Katrin Huber Ott ihre Kandidatin für das Präsidium des Stadtschulrats nominiert.

von Jan Hudec

Der Wahlkampf ist lanciert. Nachdem die SVP bereits den Angriff auf einen Stadtratssitz angekündigt hatte, ohne bisher einen Kandidaten zu nennen, hat die städtische SP gestern Abend an ihrer Parteiversammlung entschieden, wen sie für die Stadtratswahlen vom kommenden Herbst ins Rennen schicken will. Überraschungen gab es keine: Die beiden bisherigen Stadträte Peter Neukomm und Peter Käppler wollen sich für eine weitere Amtszeit zur Verfügung stellen und wurden denn auch von der Partei einstimmig gewählt.

Peter Käppler sagte an der Versammlung, dass er sich weiterhin für die Stadt einsetzen und die Projekte, die nun aufgegleist wurden, auch zu Ende führen wolle. Dass er dazu nicht nur auf die Unterstützung seiner Partei, sondern auch auf die Unterstützung seiner Familie zählen dürfe, dafür bedankte er sich. «Es ist schön, in der Stadt etwas bewegen zu können», so Käppler, auch wenn sein Job bisweilen ziemlich herausfordernd sei. In der kommenden Legislaturperiode stünden einige grosse Brocken an, so zum Beispiel die Attraktivierung des Rheinufers, die Umnutzung der Industriebrache im Mühlental oder die Wohnraumentwicklung.

Letzteres Projekt ist auch für den Finanzreferenten Peter Neukomm eine Herausforderung. «Wir sind durch die Steuerentlastungen in den letzten Jahren zwar fiskalisch attraktiver geworden, für das geplante Entwicklungsprogramm fehlen uns deshalb aber die Mittel.» Daher sei eine vorübergehende Erhöhung der Schulden unumgänglich. «Deshalb werden wir die zusätzlichen Steuereinnahmen, die wir durch die Steigerung der Bevölkerungszahl erreichen, zuerst für den Abbau der Schulden einsetzen müssen.» Auch er betonte seine Motivation für eine weitere Amtsperiode: «Es ist schön, an der Spitze einer Stadt zu stehen, und ich will dabei mithelfen, dass sich die Stadt weiterentwickeln kann, mit einem starken Service public und einer ökologischen Ausrichtung.»

Parteipräsident Andres Bächtold mahnte, dass es kein Spaziergang werde, die Stadtratssitze zu verteidigen, weil die SVP zum Grossangriff geblasen habe. Mit den beiden Bisherigen stelle die SP aber zwei sehr gute Kandidaten. Ob die SP auch für das Stadtpräsidium kandidiert, sei noch nicht entschieden, «wir warten noch ab, was die anderen Parteien machen».

Auch der Stadtschulrat wird im Herbst neu bestellt. Die bisherige Präsidentin Katrin Huber Ott wurde gestern einstimmig für eine weitere Amtszeit nominiert. Huber Ott betonte, wie wichtig es sei, dass man Schulleitungen einführe, denn die Schulbehörde laufe am Limit. «Ich habe die Hoffnung, dass die Schulleitungen diesmal durchkommen.»

Im Anschluss an die Nomination hat die SP auch noch ihre Parolen zu den städtischen Abstimmungen vom 11. März gefasst. Auch hier gab es keine Überraschungen. Die IWC-Vorlage wurde einstimmig bei einer Enthaltung unterstützt, beim Rahmenkredit für die Städtischen Werke hat die SP ebenfalls einstimmig die Ja-Parole gefasst.


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