Grussbotschaft an die Turnveteraninnen

Anlässlich des Jahrestreffens vom 25.09.2010 im Hotel Kronenhof

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrter Herr Regierungsrat, liebe Turnveteraninnen, verehrte Gäste

Für Ihre Einladung bedanke ich mich bei Ihnen ganz herzlich. Der Stadtrat hat sich darüber sehr gefreut. Wir wissen es zu schätzen, dass Ihre Vereinigung unsere schöne Stadt nach 2002 erneut als Tagungsort für Ihre Jahresversammlung ausgewählt hat. Ich weiss natürlich, dass diese Wahl auch mit Ihrer Schaffhauser Präsidentin zusammenhängt, die Ihrer Versammlung nach 8-jähriger Amtsdauer heute zum letzten Mal vorstehen wird. Ich freue mich, dass wir mit unserem Stadtwein einen bescheidenen Beitrag zu diesem würdigen Anlass leisten dürfen, der auch eine Ehrung für die herausragenden Leistungen von Brigitte Steinacher im Dienste Ihrer Vereinigung ist.

Vor den Turnveteraninnen und -veteranen habe ich eine grosse Achtung. Den meisten von ihnen kommen grosse Verdienste bei der Förderung des Turnsports in unserem Lande zu. Sie haben sich über viele Jahre lang selber aktiv sportlich betätigt und in den verschiedensten Funktionen wertvolle, ehrenamtliche Arbeit im Dienste des Breitensports geleistet. Das verdient von uns als Vertretern der öffentlichen Hand grossen Respekt und Dank.  

Schaffhausen ist die nördlichste Kantonshauptstadt des Landes und zählt 35'000 Einwohner. Ihre Entstehung um das Jahr 1000 verdankt sie dem Rheinfall, der für die Schifffahrt nach Basel ein unüberwindliches Hindernis darstellte, weshalb sich hier ein Warenumschlaplatz etablierte. Als Wahrzeichen thront seit 1585 die Festung Munot hoch über dem Rhein und der mittelalterlichen, verkehrsfreien Altstadt, die vor allem für ihre Erker berühmt ist. Unterhalb des Munots und rheinaufwärts stehen stadteigene Rebflächen, die jedes Jahr einen guten Tropfen Wein ergeben. Davon können Sie sich heute selber überzeugen.

Schaffhausen bietet ein reichhaltiges kulturelles Angebot. Dazu zählt auch das viertgrösste Museum unseres Landes im früheren Kloster zu Allerheiligen, die weltbekannten Hallen für neue Kunst, ein städtisches Gastspieltheater oder das Kulturzentrum in der ehemaligen Kammgarnspinnerei. Freunde der klassischen Musik kommen in den stimmungsvollen Räumen der Stadtkirche St. Johann, des Münsters auf ihre Rechnung. Auf dem Herrenacker in der Altstadt, auf der Munotzinne, in der ehemaligen +GF+ Stahlgiesserei oder in der Kammgarn finden unter anderem hochkarätige Jazz-, Pop- und Rockkonzerte statt.

In wirtschaftlicher Hinsicht ist der Name Schaffhausen vor allem durch seine Unternehmen aus den Bereichen der Metallindustrie, der Chemie oder der Uhrenbranche bekannt. Namen wie Georg Fischer, Cilag, IWC oder Moser sind den meisten ein Begriff. In neuerer Zeit haben dank guter Rahmenbedingungen verschiedene internationale Unternehmungen wie Unilever, Tyco, John Deere oder Timberland die Munotstadt als Sitz oder Niederlassungsort gewählt. Schaffhausen hat in den vergangenen Jahren den nicht ganz einfachen Turnaround von einer Industriestadt zu einem Standort für internationale Dienstleister geschafft.

Wie Regierungsrat Christian Amsler ausgeführt hat, kommt dem Sport auch in unserer Stadt ein hoher Stellenwert zu. Seit der Fusion mit der Randentalgemeinde Hemmental im Jahr 2009 besteht die Hälfte der Stadtfläche aus Wald und der höchste Punkt des Stadtgebiets liegt auf über 900 Meter über Meer. Da können wohl nur wenige Kantonshauptstädte mithalten. Der Randen als Wander-, Langlauf- und Mountainbike-Paradies sowie der saubere Rhein, der zum Schwimmen und Stacheln direkt vor der Haustüre einlädt, schätzen nicht nur aktive Sportler. Die Möglichkeiten, sich in der freien Natur zu bewegen, sind hier vielfältig und tragen zur Attraktivität Schaffhausens als Ausflugsziel und Wohnstandort bei. Die vielen engagierten Sportvereine sorgen für attraktive Angebote im Bereich der Freizeitgestaltung. Die Stadt unterstützt vor allem ihre Jugendarbeit und schafft die infrastrukturellen Voraussetzungen für die Durchführung von kantonalen, nationalen und sogar internationalen Sportveranstaltungen wie dem heutigen Dreiländerkampf im Kunstturnen in der Breite Halle, an dem ich heute den Stadtrat auch vertreten darf und darum leider nicht mit Ihnen zusammen das Mittagessen einnehmen kann.

Ich schliesse diesen kurzen Tour d’horizon und hoffe, Sie damit auch etwas „gluschtig“ auf Schaffhausen gemacht zu haben. Wir würden uns freuen, Sie als Gäste bald wieder bei uns willkommen zu heissen. Ich wünsche Ihnen allen weiterhin viel Freude an der Pflege Ihrer Turnkameradschaft und einen gelungenen Abschluss Ihrer Tagung.


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