Neue Personalzeitschrift "Blickfang" - frisch, modern und farbig

(Foto: SH-Bock/Daniel Thüler: Peter Neukomm, Karin Renner, Hans Waldmann, Rolf Müller und Melanie Manser)

Seit 30 Jahren existiert bei der Stadt ein Informationsinstrument für das Personal und die pensionierten Mitarbeitenden. Im Jahr 1979 wurde der erste „Personalbrief“ mit 1 - 2 maligem Erscheinen pro Jahr als Information für die Mitarbeitenden ins Leben gerufen.
Er wurde 1995 durch die erste „Personal-Info“ abgelöst und erschien bis Ende Jahr 2000 3 Mal pro Jahr in schwarz-weisser Ausführung.
Im April 2001 wurde die „Personal-Info“ zweifarbig und startete mit einem neuen Konzept, das bis 2010 Bestand haben sollte. Sie erschien in den Farben grün (Frühjahr), gelb (Sommer) und blau (Winter) regelmässig Anfang April, August und Dezember in einer Auflage von 2'100 Exemplaren. Auf Mandatsbasis kümmerte sich die Journalistin Praxedis Kaspar um Redaktion und Lektorat, die graphische Gestaltung oblag Daniela Sigg von Siggdesign Schaffhausen. Administration, Koordination und Versand besorgte der Personaldienst als Herausgeberin. Seit April 2007 wurde die Personal-Info auch im Intranet publiziert.
Am 07.07.2009 habe ich dem SR beantragt, eine Überprüfung von Konzept und Gestaltung des Personal-Info voranzutreiben. Der Stadtrat beschloss, eine breit abgestützte, referatsübergreifende Projektgruppe zusammenzustellen, mit dem Ziel einer vollständigen, inhaltlichen und optischen Neugestaltung der Mitarbeiterzeitung.
Sie kennen die weitere Geschichte: Es kam nicht soweit. Der Grosse Stadtrat hat an seiner Budgetsitzung vom 08.12.2009 mit knappem Mehr beschlossen, für das Jahr 2010 die budgetierten Kosten der Personal-Info von Fr. 36'500.-- auf Fr. 18'500.-- zu halbieren und erteilte den Auftrag, eine Personalzeitung künftig mit internen Ressourcen zu produzieren.
An seiner Sitzung vom 12.12.2009 hat der Stadtrat auf Antrag der Redaktionskommission eine Übergangslösung für das Jahr 2010 beschlossen. Es wurden nur noch 2 Ausgaben der Personal-Info nach bisherigem Konzept, aber mit reduzierten Kosten – d.h. ohne Farbe - produziert. Der Stadtrat beauftragte mich zusammen mit dem Personaldienst, eine Projektgruppe für eine Neukonzeption und Neugestaltung der Personal-Info ab dem Jahr 2011 zu bilden. Diesem Auftrag sind wir nachgekommen.
Nur dank grossartigem Engagement und viel Knochenarbeit aller Beteiligten wurde der Relaunch - trotz halbiertem Budget - möglich. Das Ergebnis liegt heute vor.
Der "Blickfang" macht seinem Namen alle Ehre: Er kommt modern, frisch, farbig und auch etwas frech daher. Er unterscheidet sich vom Erscheinungsbild klar von der alten Personal-Info und von der kant. Personalzeitung.
Der Titel ist Programm: Eine Personalzeitung von Mitarbeitende für Mitarbeitende – nicht mehr, aber auch nicht weniger. Daran soll sie in Zukunft gemessen werden.
Ich hoffe, dass der "Blickfang" viele interessierte Leser finden und unserer Stadt ein sympathisches Gesicht geben wird – das Gesicht der Menschen, welche tagtäglich ein breites und wertvolles Angebot an Dienstleistungen zugunsten der Bevölkerung erbringen.
Zielsetzung des Stadtrats war, dass die neue Personalzeitung eine offene Plattform wird, welche mindestens 3 Mal pro Jahr erscheint und von den Mitarbeitenden, den Pensionierten, den Verbänden, der Personalkommission und vom Stadtrat als Kommunikationsmittel rege benutzt wird, um zu informieren und sich auszutauschen.
Der "Blickfang" soll als verbindendes Element mithelfen, das Wir-Gefühl bei der Stadt zu stärken. Er soll dafür sorgen, dass auch Heime, Betriebe und Werke enger mit der übrigen Verwaltung zusammenrücken. Ich bin froh, dass es gelungen ist, die Heime und die VBSH ins Redaktionsteam einzubinden und erwarte auch einen Austausch mit der Redaktion der Personalzeitschrift „wir“ der städtischen Werke.
Das gelungene Resultat spricht für unsere Unternehmenskultur und belegt, dass wir über Mitarbeitende verfügen, welche sich mit unserer Stadt identifizieren. Das ist ein starkes Signal nach aussen – auch an gewisse politische Kreise, welche vor allem ein Interesse daran haben, unsere Stadt schlecht zu reden.
Als Personalreferent freut mich dieser erfolgreiche Relaunch ganz besonders. Dies vor allem auch in den momentan schwierigen Zeiten, welche dem Personal oft auch Opfer abverlangen.
Ich danke im Namen des Stadtrats allen am neuen Blickfang Beteiligten ganz herzlich!
Ein spezieller Dank gehört sicher

  • dem Personaldienst als federführende Abteilung
  • dem Projektteam
  • dem neuen Redaktionsteam
  • den externen Fachleuten als Workshopteilnehmer 24.10.2010
  • den internen Teilnehmer am Workshop
  • Layouter Martin Wabel fürs grafische Grundkonzept
  • Rolf C. Müller für sein äusserst wertvolles Engagement über seine Pensionierung hinaus: als ehemaliger Journalist/Redaktor hat er das Projekt- und das Redaktionsteam beraten und tatkräftig bei der Konzepterstellung mitgeholfen. Er übernimmt auch künftig eine Rubrik. Sein Know How bleibt uns also glücklicherweise erhalten.

So, jetzt gebe ich gerne den Macherinnen und Machern das Wort und bin gespannt, was sie uns zum Neugeborenen – dem wir ein gesundes, langes und spannendes Leben wünschen – zu sagen haben.


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