Mehr Kundenfreundlichkeit dank Info-Schalter

Votum anlässlich der Medienkonferenz vom 11.04.2011 im Stadthaus

Von der Sanierung Stadthausgeviert mit Zentralisierung aller städt. Dienste und einem Stadtbüro wird schon lange geredet. Das ist zwar nach wie vor das Ziel des SR. Aus finanziellen Gründen wird das aber noch etwas dauern und nur etappenweise möglich sein.

Da wir mit der Verbesserung Kundenfreundlichkeit der Stadt nicht bis dahin warten wollen, wurden jetzt „Nägel mit Köpfen“ gemacht, d.h. eine niederschwellige Anlaufstelle für die Bevölkerung geschaffen. Ich freue mich, dass ich als für die Einwohnerdienste zuständigen Referent dabei mithelfen konnte. Zur Verbesserung der Kundenfreundlichkeit gehört auch die Vereinheitlichung der Öffnungs- und Erreichbarkeitszeiten der Stadtverwaltung, die mit der Einweihung des Info-Schalters einher geht. Da rannte Andi Kunz mit seinem Postulat, das am 07.09.2010 im GSR überwiesenen wurde, offene Türen bei uns ein. Gianni Dalla Vecchia, Bereichsleiter Einwohnerdienste, der die verwaltungsinterne AG zur Vereinheitlichung der Öffnungs- und Erreichbarkeitszeiten geleitet hat, wird dazu noch genauer informieren.

Bis vor kurzem befand sich am Standort des neuen Info-Schalters noch die Stadtkasse. Die MA der Zentralverwaltung, welche diesen Dienst betraut haben, nahmen aufgrund der exponierten Lage des Schalters am Eingang des Stadthauses immer wieder Auskunftsfunktionen wahr, obwohl die Stadtkasse keine eigentliche Funktion als Infoschalter hatte. Dafür verdienen sie einen grossen Dank. Der SR hat beschlossen, die öffentliche Stadtkasse aufzuheben und sie nur noch als internen Dienst zu betreiben. Da der Zahlungsverkehr immer mehr elektronisch abgewickelt wird, kann das verantwortet werden. Die kant. Steuerverwaltung hat den physischen Geldverkehr schon vor längerem eingestellt. Deshalb wurde die neue interne Kasse mit Baubeginn des Info-Schalters in das Haus zum Eckstein in die Zentralverwaltung verschoben.

Nun werden am neuen Info-Schalter, der als Auskunfts- und Anlaufstelle wie auch als Rezeption für das Stadthaus funktionieren soll, MA der Steuerverwaltung und der Einwohnerkontrolle arbeiten, welche für diese Funktion auch ausgebildet und vorbereitet sind. Die Einwohnerdienste werden diesen Service mit dem bestehenden Personal bewältigen. Die MA am Schalter werden einfachere Einwohnerkontroll-Geschäfte wie Adressänderungen und Wegzüge ins Ausland oder für die Steuerverwaltung die Entgegennahme von Steuererklärungen, die Abgabe von Einzahlungsscheinen etc. erledigen können, so dass sich weitere Amtsgänge z.B. zum Haus zum Freudenfels in die Einwohnerkontrolle erübrigen können. Zudem werden auch Tageskarten, Kehrichtmarken, Stadtwein, Gutscheine fürs Stadttheater verkauft oder Wandergesellen empfangen. Das ist jetzt einmal ein Anfang. Die Zukunft wird zeigen, in wie weit sich das Angebot noch weiter entwickeln lässt.

Mit dem Info-Schalter wird auch der Sicherheitsstandard im Stadthaus und danach auch im Haus zum Eckstein über ein modernes Schliesssystem endlich auf ein zeitgemässes Niveau geführt. Als Vertreter des URA hatte ich in der kantonalen AG Sicherheit Einsitz, die sich im Auftrag des RR - nach dem Attentat in Zug vom 27.09.2001 - mit dem Thema Sicherheit in der kant. Verwaltung befasste. Es freut mich natürlich besonders, dass ich jetzt auch auf städtischer Ebene einen Beitrag in diesem Bereich leisten kann. Wie im Regierungsgebäude wird es auch im Stadthaus künftig keinen freien Zugang in alle Räumlichkeiten der Verwaltung und die Büros der Stadträte mehr geben. Die Glasschiebetüre nach dem Info-Schalter bildet eine natürliche Barriere für alle, die nicht über die nötige Zutrittsberechtigung verfügen. Wer einen Termin im Stadthaus hat, muss sich am Info-Schalter anmelden, von wo aus die Schiebetüre bedient wird. Die MA, die im Stadthaus arbeiten, werden Schlüssel mit Batches erhalten, um in ihre Büros zu gelangen. Ein modernes Schliesssystem soll also auch Gewähr dafür bieten, dass nicht nur die MA, sondern auch die heiklen Dossiers, sei es in der Steuerverwaltung, der Stadtkanzlei oder im Baureferat künftig noch sicherer sind. 


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