Spitex: Willkommen bei der Stadt

Begrüssung der Spitex-Mitarbeiterinnen anlässlich des Weihnachtsapéros des Vereins Spitex SH vom 07.12.2011 im Altersheim am Kirchhofplatz

Zuerst bedanke ich mich ganz herzlich beim Spitex-Verein SH für die nette Einladung, über die ich mich sehr gefreut habe.

Ich bin hierher gekommen, um Sie, liebe Mitarbeiterinnen, als Finanz- und vor allem Personalreferent im städtischen Dienst begrüssen zu dürfen und um dem Verein Spitex SH für die gute Zusammenarbeit bei diesem anspruchsvollen "Fusionsprojekt" zu danken.

Per 1. Januar 2010 sind ja die ersten 25 Spitex-Mitarbeiterinnen ins QDZ Künzle-Heim übernommen worden. Nun werden auf 1. Januar 2012 die weiteren 119 Mitarbeiterinnen mit einem Gesamtpensum von rund 51 Vollzeitstellen in die Stadt integriert.

Hierzu wurden verschiedene Anstrengungen unternommen:

  • im Juni wurden 2 Informationsveranstaltungen durchgeführt
  • im Juli/August -> Einzelgespräche mit allen Mitarbeiterinnen über den Ablauf der Integration
  • Mitte August -> Zustellung des neuen Arbeitsvertrages inkl. Kündigung der Spitex
  • Nov./Dez. -> Gespräche für die Aufnahme in die Sozialversicherungen der Stadt

Man darf heute sagen, dass der organisatorisch anspruchsvolle Wechsel gelungen ist. Dass dies in so kurzer Zeit überhaupt möglich war, ist vor allem einem grossen Sondereffort des städt. Personaldienstes zu verdanken. Hierfür gebührt allen involvierten Mitarbeitenden - vor allem unserer Personalchefin Nicole Wehrli und der Sozialversicherungsexpertin Susanne Schoch - ein grosser Dank.

Geholfen hat uns dabei auch, dass wir schon länger gut und eng mit dem Verein Spitex SH zusammenarbeiten - vor allem im Personalbereich:

  • Die Spitex hat per 1. Januar 2008 das neue städt. und kantonale Lohnsystem DAFLE, inkl. Funktionsbewertungen eingeführt.
  • Die Funktionsbewertung und die Überführung der MA ins die neuen Lohnbänder wurden vom städt. Personaldienst bewerkstelligt und
  • seit mehreren Jahren nehmen die Spitex-MA an unseren Führungsschulen teil.

Die Integration der Spitex in die Stadtverwaltung hat bekanntlich eine Mehrwertsteuerproblematik als Hintergrund. Auf diese möchte ich nicht mehr eingehen. Das ist Schnee von gestern. Wir möchten heute nach vorne schauen und alles unternehmen, dass Sie sich als städtische Mitarbeiterinnen aufgehoben und wohl fühlen. Dieses Ziel ist erreicht, wenn Sie vom Wechsel gar nicht viel merken. Ihre direkte Führung und Ihr Pflichtenheft ändern ja nicht.

Mit Ihrer wichtigen Tätigkeit, der Hilfe und Pflege zu Hause, ergänzen Sie unser breites Angebot an wertvollen Leistungen zugunsten der städtischen Bevölkerung ideal. Ich bin stolz, dass wir diesen - nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung - immer wichtiger werdenden Bereich nun in der Stadt auch selber abdecken können. Das bringt für uns aber auch einiges an zusätzlicher Verantwortung mit sich, denn wir werden nun vom reinen Beitragszahler zum Dienstleister. Ihre bisherigen Kundinnen und Kunden werden künftig auch unsere sein. Ich bin überzeugt, dass wir dieser grossen Verantwortung gerecht werden können. In den Legislaturschwerpunkten 2009 - 2012 hat sich der SR schliesslich dazu bekannt, dass die Stadt eine attraktive Arbeitgeberin und wichtige Ausbildnerin von beruflichem Nachwuchs sein soll.

Und wir wissen, dass unsere MA unsere Botschafter sind. Nur wenn sie qualifiziert und motiviert sind, können wir unserem Auftrag zugunsten der Allgemeinheit auch gerecht werden.

Um die nötigen Rahmenbedingungen dafür zu setzen, hat der SR in dieser Legislatur einiges unternommen. Stichworte sind hier:

  • moderne Arbeitszeitmodelle
  • elektronische Personaleinsatzplanung in den Heimen
  • betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Abschluss Krankentaggeldversicherung
  • Neulancierung der MA-Zeitschrift "blickfang" und - aktuell -
  • zusätzliche Anstrengungen bei der Personalentwicklung.

Unsere Personalpolitik wird aber nicht nur vom Stadtrat gesteuert, sondern auch durch das Parlament. Nach der Nullrunde im laufenden Jahr soll es für 2012 wieder eine Lohnsummentwicklung geben. Auch weil sonst die lohnwirksame Mitarbeiterbeurteilung ad absurdum geführt würde. Der Stadtrat beantragt im Budget 2012 darum

  • 0.8 % Lohnsummentwicklung
  • den Erhalt der Reka-Checks über Fr. 1'200 pro MA und
  • mehr Mittel für die Personalentwicklung.

Diese Beträge werden von gewissen politischen Kreisen leider in Frage gestellt. Der Grosse Stadtrat entscheidet am 13.12. darüber. Ich hoffe, dass wir mit unseren Anträgen eine Mehrheit finden werden, so dass wir unserer Verantwortung als vorbildlicher Arbeitgeber auch in Zukunft gerecht werden können. Sie. liebe Mitarbeiterinnen, haben nun neu die Möglichkeit, über ihren Stimm- und Wahlzettel gewisse Entscheide Ihres neuen Arbeitgebers mit zu beeinflussen. Ich fordere Sie dazu auf - nutzen Sie diese Möglichkeit! Ich wünsche Ihnen nun im Namen des Stadtrats einen guten Start als städtische Mitarbeitende! Ich hoffe, dass Sie zuvor noch ein paar erholsame und besinnlich Feiertage geniessen können. En guete Rutsch und allen nur das Beste fürs 2012!


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