Grusswort zum grenzenlosen Gartenerlebnis

Vor der Orangerie der Stadtgärtnerei zusammen mit dem singener Bürgermeister Bernd Häusler (links), Stadtgärtner Felix Guhl, Grossstadtratspräsident Raphael Rohner und Stefan Ulrich, stv. Direktor Schaffhauserland Tourismus (Bild: Simon Brühlmann/SN).

Sehr geehrter Herr Bürgermeister, sehr geehrter Herr Grossstadtratspräsident, liebe Gartenbesitzer, liebe Mitarbeitende der Stadtgärtnerei, vereehrte Gäste,

ich freue mich, Sie im Namen des Schaffhauser Stadtrats in der Orangerie unserer schönen Stadtgärtnerei begrüssen zu dürfen.Besser könnte der Auftakt zur Gartensaison nicht sein: Pünktlich zum Beginn des Grenzenlosen Gartenerlebnisses hat sich auch das passende Frühlingswetter eingestellt. Petrus scheint auch ein Gartenfreund zu sein.
Das Grenzenlose Gartenerlebnis Hegau-Schaffhausen geht heuer zum 4. Mal über die Bühne und das Frühlingsfest der Stadtgärtnerei Schaffhausen bildet dabei den Auftakt zu vielen Highlights. Wir sind natürlich stolz darauf, dass nach dem Eröffnungsevent im Jahr 2009 dieser Anlass heute wieder in unserer Stadt über die Bühne gehen kann. Der Führung und den Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei danke ich für ihren grossen Einsatz, mit dem sie dieses Gartenerlebnis ermöglicht haben.
Neben den tollen öffentlichen Parks und Anlagen, die wir mit Steuergeldern finanzieren, gibt es beidseits der Grenze auch viele schöne private Gärten zu entdecken. Darunter sind wahre Perlen, in die während vielen Jahren unzählige Stunden Arbeit, oft nicht unwesentliche Summen an Erspartem und viel Leidenschaft investiert worden sind. Sie bleiben der Öffentlichkeit meistens verborgen. Nun gibt es die Möglichkeit, sie zu besichtigen. Ich empfehle Ihnen, sie zu nutzen!
Die Bereitschaft der Gartenbesitzer, ihre Tore für die Öffentlichkeit zu öffnen, ist alles andere als selbstverständlich und verdient einen grossen Dank.
Einen solcher Dank geht auch an das Team der Arbeitsgemeinschaft Hegau-Schaffhausen Touristik und Schaffhauserland Tourismus. Sie haben wieder wertvolle Arbeit geleistet, die unter anderem im sehr ansprechenden Führer 2012 zum Ausdruck kommt.
Das grenzenlose Gartenerlebnis widerspiegelt auch die Verbundenheit des Schaffhauserlandes mit dem Hegau, die nicht zuletzt mit unseren gemeinsamen historischen Wurzeln erklärt werden kann - wir alle sind ja Alemannen! Es ist eine Partnerschaft - ja man darf durchaus auch sagen "Freundschaft" - die keine Grenzen kennt. Und darauf sind wir stolz!
Diese grenzüberschreitende Partnerschaft ist sehr vielfältig und zeigt sich tagtäglich, sei es im kulturellen, sportlichen oder politischen Bereich. So pflegt unsere Stadt mit den Partner-Städten Sindelfingen und Singen am Hohentwiel seit vielen Jahren enge Beziehungen. Ausserdem ist Schaffhausen mit anderen Städten aus der Bodensee-Region am Projekt lernende Verwaltung beteiligt. Im Rahmen dieses Interreg-Programmes hat sich ein informelles Städtenetz etabliert, in dem die beteiligten Kommunen voneinander lernen und sich gegenseitig helfen. Eine weitere partnerschaftliche Plattform in unserem gemeinsamen Perimeter bildet der Städtebund Bodensee, eine gemeinsame ideelle Interessenvertretung der Kommunen in der internationalen Bodenseeregion.
Darüber hinaus erinnere ich an diverse kulturelle und sportliche Veranstaltungen, bei denen die Grenzen immer wieder überwunden werden, so die Erzählzeit, die Museumsnacht Hegau-Schaffhausen oder der in drei Wochen wieder stattfindende Slow-up Schaffhausen-Hegau.
Zurück zum Garten und den Gartenerlebnissen: Felix Guhl, der Leiter unserer Stadtgärtnerei hat mich darum ersucht, auch etwas zu meinen eigenen Gartenerfahrungen zu sagen. Leider sind diese relativ bescheiden. Sie beschränken sich auf das Rasen mähen oder Sträucher zurück schneiden. Ich habe definitiv keinen grünen Daumen. Unser Garten wäre auch nicht wirklich geeignet für diesen Anlass, weil er zur Zeit primär unserem Sohn und den Nachbarskindern als Fussballplatz dient.
Ich selber schätze aber den Garten als wichtigen Erholungsraum; zuhause zu sein und sich doch draussen in der Natur aufzuhalten, das tut gut. Sei es, sich im Liegestuhl zu entspannen, draussen zu essen oder einfach mit einem guten Glas Schaffhauser Wein anzustossen und die Abendstimmung zu geniessen.
Ich hoffe, dass es auch die Besucherinnen und Besucher geniessen werden, die in den nächsten Wochen die vielen tollen Gärten unserer Region erleben dürfen.
In diesem Sinn wünsche ich dem Grenzenlosen Gartenerlebnis viel Erfolg und möglichst viele grenzüberschreitende, interessante Begegnungen.


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