Interview im Schaffhauser Regionalsport

Regionalsport: Weshalb glauben Sie an Ihre Wiederwahl?

Stadtrat Peter Neukomm: „Weil ich in meinem Referat und auch zusammen mit den anderen Mitgliedern des Stadtrats einiges erreicht habe. Wir können auf eine erfolgreiche Legislatur zurückblicken. Es ist uns mit der aufgegleisten Entwicklungsstrategie gelungen, Schaffhausen als Wohn- und Wirtschaftsstandort weiter zu attraktivieren und es wird in unserer Stadt auch von privater Seite wieder investiert. Der Negativtrend bei der Bevölkerungsentwicklung ist durchbrochen worden. Zudem ist es uns gelungen, die städtische Infrastruktur in verschiedenen Bereichen zu modernisieren, siehe QDZ Künzle-Heim, KSS-Eishalle, Museum, Waldfriedhof etc. Trotz diesen grossen Investitionen und spürbaren Steuerausfällen aufgrund von erheblichen Steuerentlastungen in den letzten Jahren behalten wir die Finanzen im Griff.“

Regionalsport: Was haben Sie während Ihrer Amtszeit als Stadtrat in unserer Region bewegt?

Stadtrat Neukomm: „Ich habe 2010 erfolgreich und federführend für den Stadtrat für eine Ablehnung der überrissenen Steuersenkungs-Inititative gekämpft und damit geholfen, einen Kahlschlag im städtischen Leistungs- und Infrastrukturangebot abzuwenden. In bester Erinnerung wird mir auch das Projekt für die neue Stadtverfassung bleiben, das ich von 2009 bis zur erfolgreichen Volksabstimmung im Jahr 2011 für den Stadtrat begleitet habe. Ein Highlight in meinem Referat ist für mich auch die Einrichtung des Info-Schalters im Stadthaus als Anlaufstelle für die Bevölkerung sowie die vereinheitlichten Öffnungs- und Erreichbarkeitszeiten der Stadt. Damit sind wir nochmals kundenfreundlicher geworden. Auch verschiedene Massnahmen im Personalbereich, welche uns als Arbeitgeberin moderner machen, sowie die Erneuerung der vertraglichen Grundlage der Zusammenarbeit mit dem Kanton im Informatikbereich sind wichtige Meilensteine.“

Regionalsport: Erachten Sie die Realisation des FCS-Parks im Herblingertal als notwendig?

Stadtrat Neukomm: „Schaffhausen hat eine lange Fussballtradition und immer wieder talentierte Fussballer hervorgebracht. Deshalb soll es auch in Zukunft möglich sein, attraktiven Fussballsport spielen und erleben zu können - zumindest auf dem Niveau der zweithöchsten Liga unseres Landes. Dafür ist das Stadion Breite, welches der Stadt gehört, definitiv nicht mehr zugelassen. Es bedürfte hoher Investitionen. Ein Fussballstadion gehört aber aus Gründen der Erschliessung und der Sicherheit nicht mitten in ein bevorzugtes Wohnquartier. Auf der Breite soll qualitativ hochwertiger Wohnraum statt eine neue verkehrs- und publikumsintensive Infrastruktur geschaffen werden. Das Herblingertal, direkt neben der neuen S-Bahn Station, ist sicher der richtige Standort für ein Fussballstadion. Dort soll auf privater Basis und mit öffentlicher Unterstützung ein Stadion erstellt werden, was der Stadtrat begrüsst. Ich hoffe, dass es den Projektträgern gelingen wird, die Finanzierung sicherzustellen. Das käme für die Stadt allemal günstiger, als wenn wir eine Stadioninfrastruktur nur schon für Anforderungen der Challenge League selber finanzieren müssten.“ 

Interview: Ota Danek


News
15.01.18
Stellungnahme zum Sicherheitszentrum im Kantonsrat
Ja aus der Sicht des ehemaligen Strafverfolgers und aus der Sicht der Stadt zum Neubau Sicherheitszentrum im Herblingertal
10.01.18
Parteiübergreifend geschätzt und respektiert
Gratulation des Stadtrats für den neuen Grossstadtratspräsidenten Rainer Schmidig an der Wahlfeier vom 09.01.2018
04.01.18
Eine lebendige Stadt ist nicht totenstill
Jahresinterview mit den Schaffhauser Nachrichten vom 04.01.2018
12.12.17
Sitzungsgelder gehören nicht in die Verfassung
Stellungnahme des Stadtrats zur Motion "Kommissionsentschädigungen und Sitzungsgelder - das letzte Wort hat das Volk" vom 12.12.2017 im Grossen Stadtrat
11.12.17
Höhepunkt einer erfolgreichen Parlamentskarriere
Kantonsratspräsidentenfeier im Park Casino für Walter Hotz vom 11.12.2017
Agenda

    Keine Einträge gefunden