Quartiervereine zu Gast im Waldfriedhof

Stellvertretend für den ferienabwesenden Baureferenten, dessen Referat für die Umsetzung des Sanierungsprojekts zuständig ist, werde ich ein paar Ausführungen im Namen des Stadtrats machen. Das passt, weil mein Referat hier auch involviert ist. Das Bestattungsamt gehört zu den Einwohnerdiensten, die bei mir angesiedelt sind. Während der Bau sozusagen die Hardware liefert, bilden meine Leute vom Bestattungsamt im Abdankungsgebäude sozusagen die Software für den Betrieb. Sie betreiben den Kremationsofen und sorgen dafür, dass die Hinterbliebenen in Würde von ihren Angehörigen Abschied nehmen können. Deshalb wird Ihnen anschliessend Gianni Dalla Vecchia als BL Einwohnerdienste die neuen Abdankungsräume vorstellen. Konrad Bruderhofer, stv. Chef der Stadtgärtnerei, wird uns dann ins neue Betriebsgebäude der Stadtgärtnerei führen.

Am 25.09.2011 hat das Stimmvolk der Stadt der Vorlage zur Erneuerung Waldfriedhof resp. Sanierung Aufbahrung und Ersatzbau Dienstgebäude mit 9'283 Ja zu 2'243 Nein deutlich zugestimmt. Es handelte sich dabei um einen Kredit von Fr. 2.25 Mio. Hinzu kamen Fr. 686'000 als gebundene Ausgaben.

Das klare Abstimmungsresultat hat gezeigt, dass die Notwendigkeit der Sanierung fast allen einleuchtete. Profitiert haben nicht nur die Mitarbeitenden der Stadtgärtnerei und des Bestattungsamtes, die ein zeitgemässes Arbeitsumfeld erhalten haben. Profitiert haben auch die Hinterbliebenen, welche heute in einer würdigen und persönlichen Atmosphäre am Sarg ihrer verstorbenen Angehörigen Abschied nehmen können und natürlich auch die Besucher von Abdankungsfeiern in der Kapelle.

Gegenstand der Vorlage und damit des Projekts bildeten folgende 3 Punkte:

1. Renovation des Abdankungsraums + Südwestflügel Abdankungsgebäude

Hier steht der Einbau von drei zeitgemässen Abschiedsräumen anstelle der alten sechs Schauzellen im Zentrum. Hinzu kam eine sanfte Renovation der Abdankungshalle und der Nebenräume für Trauernde u.a. durch

  • einen hindernisfreien Zugang für Behinderte
  • einen neuen Farbanstrich
  • eine Erneuerung der Technik
  • neue Bodenbeläge sowie
  • eine energetische Deckenisolation.

Zudem wurde der hoffnungslos veraltete Sezierraumes für die Leichenschau modernisiert.

2. Umnutzung der ehemaligen Sozialräume als Sarglager und der Anbau von zwei Garagen für die Fahrzeuge des Bestattungsamts

Diese Zentralisierung bringt vor allem dem Bestattungsamt, das seinen Standort seit 2007 im Pförtnerhaus des Waldfriedhofs hat, eine betriebliche Optimierung. Das Sarglager an der Pfarrhofgasse in der Altstadt kann damit geschlossen werden.

3. Ersatz für die ehemalige Rotkreuzbaracke aus dem 2. Weltkrieg durch ein einfaches Betriebsgebäude für die Stadtgärtnerei.

Dazu spricht Konrad Bruderhofer von der Stadtgärtnerei.

Der Stadtrat ist natürlich froh, dass wir diese dringende Sanierung bewerkstelligen konnten, weil der Waldfriedhof als Hauptfriedhof unserer Stadt eine ganz wichtige Funktion für unsere Bevölkerung hat. Dasselbe gilt natürlich für unser Bestattungswesen. Die Dienstleistungen in diesem Bereich sind nicht nur qualitativ hochstehend, sondern offenbar auch konkurrenzfähig. Ein Zeichen dafür ist, dass wir für immer mehr Gemeinden, auch ausserhalb unseres Kantons, diese Dienste erbringen können.Zurück zu unserem Sanierungsprojekt. Es steht in einer Reihe mehrerer wichtiger Attraktivierungen städtischer Infrastrukturen in der zu Ende gehenden Legislatur, auf die wir schon ein bisschen stolz sind. Ich erinnere sie an die Museumssanierung, das QDZ Künzle-Heim, die Eishalle IWC-Arena oder die Bühl-Sportanlagen. Auch wenn die definitive Bauabrechnung noch nicht vorliegt, können wir zum heutigen Zeitpunkt erfreulicherweise davon ausgehen, dass die bewilligten Baukosten bei diesem Projekt nicht ausgeschöpft werden, wofür ich schon an dieser Stelle allen am Bau Beteiligten danke<xml>.</xml>


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