Herausragende Leistungen als Finanzchef

 

Thomas Jaquet trat am 1. Januar 1980 als Chefbuchhalter der Zentralverwaltung in den städtischen Dienst ein und wurde am 1. September 1984 vom Stadtrat zum Zentralverwalter gewählt. Seitdem hat er massgebend und erfolgreich die finanziellen Geschicke der Stadt mitgeprägt. Auf Ende Juli 2012 ist er nun vorzeitig in Pension gegangen.

Insgesamt arbeitete Thomas Jaquet also über dreissig Jahre im Dienste der Öffentlichkeit. Dabei ist er immer das pure Gegenteil eines bloss verwaltenden Beamten gewesen. Er erhielt sich seine Neugier auf Neues, seinen Ehrgeiz für Verbesserungen und Effizienzsteigerungen bis zum Schluss. Thomas Jaquet ist ein hervorragender Analytiker, der über die Gabe verfügt, schnell die kritischen und wichtigen Punkte zu identifizieren. Er behielt auch im Zahlendschungel der Finanzen immer den Überblick und bewahrte sich den Blick für das Ganze. Das wird auch durch seine Bereitschaft belegt, nach seinem offiziellen Arbeitsende den Budgetprozess 2013 noch bis zur Budgetdebatte des Grossen Stadtrats im Dezember 2012 zu begleiten.

Die Stadt Schaffhausen verdankt Thomas Jaquet viele kreative, zukunftsgerichtete Ideen und Vorschläge, welche die Stadt vorwärtsgebracht haben. Zudem sparte die öffentliche Hand durch sein Verhandlungsgeschick immer wieder viel Geld. Ganz besonders zu erwähnen sind hier die Einführung des Cash-Poolings im Zahlungsverkehr mit den Werken und Betrieben, das Inhouse Broking im Versicherungswesen oder die Reorganisation der Zentralverwaltung nach der Pensionierung der früheren Chefbuchhalterin. Zu seinen grossen Leistungen gehört sicher auch sein Einsatz im Zusammenhang mit der Einführung des neuen Per- sonalgesetzes inklusive des neuen Lohnsystems bei Kanton und Stadt. Zudem hat Thomas Jaquet die Stadt in vielen Gremien und Organisationen wie zum Beispiel in der Verwaltungskommission der Kantonalen Pensionskasse über viele Jahre wirkungsvoll vertreten.

Vorbildlich war auch sein Blick über den Tellerrand hinaus. Im Projekt Interreg konnte er dieser Offenheit und dem Motto «Lernen von anderen» nachleben. Seit 1998 war er der eigentliche Spiritus Rector des Schaffhauser Engagements im Rahmen der Interreg-Projekte der Bodensee-Städte. Auf Wunsch der beteiligten Städte übernimmt er im laufenden Interreg-Projekt «2000-Watt-Gesellschaft» die administrative Koordination über seine Pensionierung hinaus. Ein Beweis dafür, wie sein Einsatz auch ausserhalb Schaffhausens geschätzt wird.

Thomas Jaquet ist ein Mensch mit viel Gemeinsinn. Entsprechend engagiert er sich auch in seiner Freizeit. Hier sei an sein langjähriges Präsidium beim Kaufmännischen Verein Schaffhausen erinnert. Auch nach seiner Pensionierung wird er sich weiterhin für gemeinnützige Institutionen einsetzen. Davon können unter anderem die Genossenschaft für einen Quartierladen im Emmersberg oder der Kulturclub Cardinal profitieren. Die Stadt Schaffhausen ist Thomas Jaquet für seinen langjährigen, wertvollen Einsatz im Dienste der Bevölkerung und seine herausragenden Leistungen als Finanzchef zu grossem Dank verpflichtet. Wir wünschen ihm für seinen dritten Lebensabschnitt nur das Beste.

 


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