Sehr geehrte Vertreter von OBI und Migros, liebe Vertreter der Beratungsstelle für Asylsuchende, geschätzte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der neuen OBI Filiale, verehrte Gäste

Im Namen der Stadt SH danke ich Ihnen ganz herzlich für die freundliche Einladung, die mich sehr gefreut hat.
Als mich die Migros angefragt hat, ob ich an der Eröffnung des neuen Heimwerkermarktes OBI im Herblingertal teilnehmen würde, habe ich gerne zugesagt.
Nicht, weil ich selber ein Heimwerker wäre. Zum Leidwesen meiner Frau habe ich für solche Sachen zwei linke Hände.
Das werden aber hoffentlich viele Schaffhauserinnen und Schaffhauser wettmachen, nämlich diejenigen, die sich bestens mit Hammer, Nagel und Bohrer auskennen.

Die millionenschwere Investition in den neuen OBI ist ein positives Signal angesichts der Grenznähe, dem Einkaufstourismus nach Deutschland sowie dem nach wie vor relativ starken Franken.
Offenbar glaubt man auch bei der Migros an das Kundenpotenzial nördlich des Rheins. Das freut mich natürlich riesig. Dann jetzt haben die Einkaufstouristen keine Ausrede mehr, wenn sie in einem OBI einkaufen wollen.

Im Herblingertal ist in den letzten Jahren viel passiert und es stehen weitere weitere Entwicklungen an.
Das spielt für die Standortqualität unserer Stadt eine wichtige Rolle.
Das Herblingertal wird immer mehr zu einem Brennpunkt unserer Stadt mit einem breiten Arbeitsplatz-, Freizeit- und Unterhaltungsangebot.
Mit dem OBI wird das bestehende Angebot für Bauen, Wohnen und Garten ausgebaut.

Wenn ich vom Ausbau des Angebots spreche, gilt das z.B. für den Lipo-Park mit seiner Mantelnutzung oder für das UBS Business-Solution Center mit mehreren hundert Arbeitsplätzen.

Aber auch die öffentliche Hand investiert hier kräftig, wenn ich z.B. an die Erschliessung auf der Strasse z.B. den Anschluss an die A4, der Schiene – Station Herblingen und anstehenden Schienensanierungen im Herblingertal, den Ausbau der VBSH-Linien oder das Polizei- und Sicherheitszentrum denke.

Die Migros, welche als Betreiberin hinter OBI steht, investiert in den Standort Schaffhausen, nicht nur hier im Herblingertal.
Vor gut 2 Jahren durfte ich ein Grusswort bei der Wiedereröffnung der sanierten Migros Filiale in Buchthalen halten.
Und ich bin bereits gespannt, was im Rahmen der Modernisierung des Herblinger Markts passieren wird.
Da sollen ja nächstes Jahr auch wichtige Investitionsentscheide fallen.
Das freut die Stadt natürlich, weil sonst die Gefahr besteht, dass viel der SH-Kaufkraft in den neu eröffneten Coop Rhymarkt in Feuerthalen abwandert.

Die Migros hat es sich zur Tradition gemacht, bei Neueröffnungen von Einkaufsläden den Standortgemeinden für die gute Zusammenarbeit einen Check über 5‘000 Franken für die Weitergabe an eine soziale Institution ihrer Wahl zu überreichen.
Dafür danke ich ihr ganz herzlich.

Meine Wahl fiel auf die Beratungsstelle für Asylsuchende SH, welche dieser Tage das 30jährige Jubiläum feiern kann.
Der Förderverein wird heute von Co-Präsident Christoph Schmutz und Vorstandsmitglied Isabelle Lüthi vertreten.
Die Organisation, hilft schon viele Jahre mittellosen Menschen in Asyl- oder anderen ausländerrechtlichen Verfahren, erteilt wichtige Auskünfte und vertritt unbegleitete minderjährige Asylsuchende.
Damit leisten die Verantwortlichen dieser Institution eine sehr wertvolle und anspruchsvolle humanitäre Arbeit zugunsten der Schwächsten unserer Gesellschaft, welche auf Hilfe und Schutz angewiesen sind.
In einer Zeit, in der Flüchtlinge zu populistischer Propagandazwecken missbraucht werden und in der Rassismus und Nationalismus wieder salonfähig geworden sind, ist die Aufgabe der Beratungsstelle für Asylsuchende wichtiger denn je.
Ihr Engagement verdient darum unseren uneingeschränkten Respekt und unsere Unterstützung.

Ich danke zum Schluss den Verantwortlichen von OBI bzw. Migros nochmals herzlich für ihr Bekenntnis zum Standort Schaffhausen.
Allen Heimwerkerinnen und Heimwerkern in SH wünsche ich viel Freude mit dem neuen, spannenden Angebot und OBI einen möglichst grossen „return on investment“ durch viele einkaufsfreudige Kundinnen und Kunden.