19.11.2025

Stadtmodelle eingeweiht

Foto (Jacques A. Stähli): Peter Jezler, Andreas Schiendorfer sowie das Donatorenehepaar Dres. Denise und Martin Häcki

Ich freue mich, Ihnen heute als Vertreter der beschenkten Stadt den Dank von 39’247 Schaffhauserinnen und Schaffhausern überbringen zu können.
Heute ist ein Freudentag für unsere Stadt, weil sie grosszügig beschenkt wird, mit einem Geschenk, das künftig als Symbol der Vermittlung, Orientierung und Teilhabe dienen wird.
Mit den beiden Stadtmodellen erhält Schaffhausen ein barrierefrei erlebbares Kunstwerk, das der Bevölkerung wie Besucherinnen und Besuchern ermöglicht, die Stadt aus einem anderen Blickwinkel zu entdecken und die spannende Stadtentwicklung visuell und haptisch zu begreifen.
Gerade die Einbindung von Menschen mit Sehbehinderung und die Förderung des «Stadtbewusstseins» machen das Geschenk zu einem beispielhaften Beitrag für Inklusion und ein lebendiges Miteinander.

Und bei einer 980jährigen Stadtgeschichte gibt es so Einiges zu erzählen und zu erfahren. Anhand des Stadtmodells lassen sich Sozialtopografie, gewerbliche Schwerpunkte oder die Auswirkungen der Reformation etc. fassbarer aufzuzeigen.

Von meiner Frau weiss ich, dass sich auch die Stadtführerinnen und -führer auf die Modelle gefreut haben, weil sie ihnen künftig einen guten Dienst bei ihrer Vermittlungsarbeit leisten werden.

Vor der künstlerischen und handwerklichen Leistung von Felix Broerken, der die Modelle angefertigt hat, habe ich grossen Respekt.

Die beiden Modelle laden ein, die Geschichte und Gegenwart Schaffhausens neu zu erleben und können damit auch das Verständnis für die Pflege des Stadtbildes nachhaltig stärken.

Ein riesen Dank gilt natürlich den Stiftern, dem Ehepaar Dres Häcki und allen Beteiligten, die dieses Projekt möglich gemacht und umgesetzt haben, insbes. dem Museumsverein und Peter Jezler.

Die beiden Stadtmodelle sind eine tolle Attraktion an zwei prominenten Orten im öffentlichen Raum unserer wunderbaren Altstadt und leisten damit auch ein Beitrag zur Aufwertung der Innenstadt, die uns so am Herzen liegt.

Ich gehe davon aus, dass die Öffentlichkeit unsere Wertschätzung für dieses grosszügige Geschenk teilt und den Modellen mit dem nötigen Respekt begegnen wird, damit sie ihre wertvolle Funktion noch lange wahrnehmen können.