Brauerei Falken erhält erneut Qualitätssigel

NEUHAUSEN Um kurz nach 11 Uhr konnte mit einem «Eidgenoss», «Büezer», «Dinkelbier» oder einer anderen Biersorte angestossen werden. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft unabhängiger Klein- und Mittelbrauereien der Schweiz, kurz IG Bier, trafen sich im «Schlössli Wörth» am Rheinfall.

Zu feiern gab es die Verleihung des Qualitätssiegels von «Brau Ring», ei-ner Kooperationsgesellschaft privater Brauerein in der Schweiz, in Deutschland und in Österreich. Auch die heimische Brauerei Falken konnte die Auszeichnung – neben sieben weiteren Brauereien – entgegennehmen. Das Qualitätssiegel gilt ein Jahr.

Eine zweite Preisverleihung gab es dann auch noch. Wassergott Neptun höchstpersönlich übergab CVP-Nationalrat und Braumeister Alois Gmür, dem Präsidenten der IG Bier, stellvertretend den sogenannten «Wasser-Award». Der humoristische Auftritt – ein mit Dreizack, etwas verrutschter weisser Perücke und Toga verkleideter Mann übergab den Preis – hat einen bierernsten Hintergrund: Aufgrund der Swissness-Vorlage schienen viele Schweizer Biere kurzzeitig gefährdet.

Wasser als Schweizer Rohstoff

«Es war ein Riesenschock für uns, als das Schweizer Wasser in der Swissness-Vorlage zunächst nicht als Schweizer Rohstoff angerechnet werden sollte», sagte Alois Gmür gestern. Als Schweizer Rohstoff hätte nur Schweizer Mineral- und Quellwasser, nicht aber Grund- respektive Leitungswasser gelten sollen.

Alle Brauereien, welche etwa Grundwasser für die Bierproduktion nutzen, hätten ihr Bier somit nicht mehr als schweizerisch vertreiben dürfen. Die Marke «Schweiz» dürfen nur Produkte tragen, die zu 80 Prozent aus Schweizer Rohstoffen bestehen. Der Bundesrat lockerte die Regeln später jedoch, weshalb die Schweizer Bierbrauer aufatmen konnten. Alois Gmür schloss seine Rede mit den Worten: «Schweizer Wasser, Hopfen und Malz –Gott erhalt’s.»

Passend zum Thema begaben sich die Vertreter der IG Bier später aufs Wasser – mit dem Falken-Boot durch das Rheinfallbecken. (sba)

Romulus der Grosse

 Am 27. Juli fand die Premiere des Stücks „Romulus der Grosse“ des Theaterspektakels beim Kraftwerk statt. Es läuft noch bis 27.08.2016. Das Stück ist amusant und die Schauspielerinnen und Schauspieler grossartig. Ein Besuch wird dringend empfohlen.

Und hier mein Grusswort im Theaterprogramm:

Theatergenuss am Kraftwerk

Vom 27. Juli bis 27. August pulsiert wieder Theaterleben beim Kraftwerk Schaffhausen!
Seit dem Jahr 2000 wird an diesem ganz speziellen Ort unter der Leitung von Damir Zizek regelmässig spannendes Theater von hoher Qualität gespielt. Von Kleist über Molière bis Frisch – immer waren die anspruchsvollen und fesselnden Aufführungen mit hervorragenden Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt und garantierten vollen Theatergenuss. Das wird auch 2016 mit Dürrenmats „Romulus der Grosse“ so sein.
Die Initianten von SHpektakel haben auch in schwierigen Zeiten immer an ihr Projekt geglaubt. Als „Überzeugungstäter“ sind sie hartnäckig und mutig dran geblieben. Der Erfolg hat ihnen Recht gegeben.

Ich danke Damir Zizek und seinem engagierten Team für ihren Einsatz, mit dem sie einen wertvollen Beitrag an das kulturelle Leben unserer Stadt leisten und ich freue mich auf die diesjährige Ausführung.

Theatergenuss am Kraftwerk

Am 27. Juli fand die Premiere des Stücks „Romulus der Grosse“ des Theaterspektakels beim Kraftwerk statt. Es läuft noch bis 27.08.2016. Das Stück ist amusant und die Schauspielerinnen und Schauspieler grossartig. Ein Besuch wird dringend empfohlen.

Und hier mein Grusswort im Theaterprogramm:

Theatergenuss am Kraftwerk

Vom 27. Juli bis 27. August pulsiert wieder Theaterleben beim Kraftwerk Schaffhausen!
Seit dem Jahr 2000 wird an diesem ganz speziellen Ort unter der Leitung von Damir Zizek regelmässig spannendes Theater von hoher Qualität gespielt. Von Kleist über Molière bis Frisch – immer waren die anspruchsvollen und fesselnden Aufführungen mit hervorragenden Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt und garantierten vollen Theatergenuss. Das wird auch 2016 mit Dürrenmats „Romulus der Grosse“ so sein.
Die Initianten von SHpektakel haben auch in schwierigen Zeiten immer an ihr Projekt geglaubt. Als „Überzeugungstäter“ sind sie hartnäckig und mutig dran geblieben. Der Erfolg hat ihnen Recht gegeben.

Ich danke Damir Zizek und seinem engagierten Team für ihren Einsatz, mit dem sie einen wertvollen Beitrag an das kulturelle Leben unserer Stadt leisten und ich freue mich auf die diesjährige Ausführung.

Menschen, die Neues fasziniert, suchen den urbanen Raum

 

Interview im Newsletter Juni 2016 des Städteverbandes

 

Kantonale Abfallplanung: Zuweisungspflicht für Siedlungsabfälle

Das gescheiterte Erneuerungsprojekt der KBA Hard hat den Kläranlageverband (KAV) in den vergangenen zwei Jahren finanziell wie organisatorisch erheblich gefordert. Die Verwaltungskommission (VK) des KAV und die neue Betriebsleitung haben nun mit grossem Engagement die Weichen gestellt, um die technologischen und finanziellen Herausforderungen künftig erfolgreich bewältigen zu können. Unterdessen liegen die Planungskredite im Hinblick auf eine mögliche Sanierung den Parlamenten und Gemeinderäten der vier Verbandsgemeinden zur Bewilligung vor. Diese Kredite beinhalten u.a. die Kosten für umfangreiche Tests mit der Biogasanlage, welche Aufschluss über deren Leistungsfähigkeit und Sanierbarkeit sowie die erforderlichen Investitionskosten geben sollen. Verlaufen die Tests in diesem Sommer erfolgreich und ergeben die Wirtschaftlichkeitsberechnungen positive Resultate, wird im Herbst/Winter mit einer Sanierungskreditvorlage zu rechnen sein. Damit der KAV nach einer Sanierung der KBA Hard wieder auf Kurs kommen kann, ist er unter anderem auch darauf angewiesen, dass ihm künftig eine ausreichende Menge Siedlungsabfälle zur Verfügung steht.

Während die Gemeinden Feuerthalen und Flurlingen aufgrund einer Zuweisung durch den Kanton Zürich ihren Siedlungsabfall dem KAV abliefern müssen, sind die Schaffhauser Gemeinden frei. So hat die Stadt Stein am Rhein den Vertrag mit dem KAV per Ende 2015 gekündigt und wird ihren Abfall künftig an die KVA Thurgau liefern. Es ist ein offenes Geheimnis, dass weitere Vertragsgemeinden des KAV von privaten Entsorgungsunternehmen umworben werden. Bereits in der kantonalen Abfallplanung vom Mai 2008 wurde die langfristige Sicherung der Auslastung der KBA Hard durch Gewährleistung der eingeplanten Mengen als dringendster Handlungsbedarf im Bereich „Kehricht/Sperrgut“ identifiziert. Aufgrund der bundesrechtlichen Vorgaben (USG, TVA) ist davon auszugehen ist, dass der Kanton nicht nur berechtigt, sondern verpflichtet ist, für Siedlungsabfälle Einzugsgebiete festzulegen und für den wirtschaftlichen Betrieb der Abfallanlagen zu sorgen. Aufgrund dieser Ausgangslage ist dem Regierungsrat folgender Prüfungsauftrag zu erteilen:

Der Regierungsrat wird beauftragt, im Rahmen der periodisch durchzuführenden Abfallplanung die Einführung einer Zuweisungspflicht für Siedlungsabfälle zu prüfen.