Neues Ausbildungszentrum belebt das Herblingertal

Tele D Beitrag vom 18.06.2021 über Ansiedlung des Schulungszentrums Schweizerischer Fachverband Betriebsunterhalt im Herblingertal

«Wichtige Belebung für Schaffhausen»

Interview Schaffhausen24/Schaffhauser Bock vom 21.06.2021 zum neuen Angebot im Kornhaus am Herrenacker

(Yves Keller) Am Planungsprozess des Angebots im «Haus der Wirtschaft» war auch Stadtpräsident Peter Neukomm beteiligt. Er lobt das moderne Konzept, hat aber auch einen Kritikpunkt.

Ein regnerischer Vormittag. Leicht geduckt, aber schnellen Schrittes geht der Schaffhauser Stadtpräsident Peter Neukomm auf die grosse Eingangstür des «Haus der Wirtschaft» zu. Drinnen sind an diesem Morgen noch einige Arbeiter am Werk, die Tische sind noch in Schutzfolie eingepackt. Peter Neukomm entledigt sich seines Mantels und schaut sich um: «Ich bin sehr froh, dass in diesen wunderbaren Räumlichkeiten wieder etwas Schönes entsteht. Darauf haben wir bei der Stadt sehnlichst gewartet.» Da, wo früher «Schaffhauserland Tourismus» und der «Branchenverband Schaffhauser Wein» einquartiert waren, entsteht ein neuer, moderner Begegnungsort mit einem Bistro, einer grossen News-Leinwand, einem Fanshop von Sportvereinen und Möglichkeiten für Geschäftssitzungen. Etwas, das es in dieser Art in Schaffhausen noch nicht gibt, attestiert auch Peter Neukomm: «Das Konzept eines offenen Begegnungsraumes für Wirtschaft, Sport und Kultur finde ich sehr gelungen. Dieser historische Raum ist wie gemacht für einen solchen Treffpunkt.» Nicht nur von der grossen Leinwand ist er angetan, sondern auch von den einzelnen Arbeitsinseln, kleinen Stoffboxen, in denen Gäste ruhig arbeiten können. «Ich kann mir gut vorstellen, dass Leute, die das Homeoffice unterdessen satt haben, dieses Angebot in diesem speziellen Ambiente nutzen werden.»

Feierabend geniessen

Während dem Interview schaut Peter Neukomm immer wieder an den dicken Holzbalken nach, hoch zur Decke. Aber nicht nur der historische Innenraum ist für ihn ein wichtiges Argument dafür, dass hier wieder ein öffentlich zugänglicher Raum entsteht, auch der Aussenbereich lade förmlich dazu ein: «Hier draussen unter den Bäumen einen lauschigen Sommerabend zu geniessen und dabei ein Glas Wein zu trinken, ist äusserst schön. Ich sehe es auch als Aufwertung für den ganzen Platz und es kann auch eine Chance für die umliegenden Restaurants sein, dass die Leute zuerst im ‹Haus der Wirtschaft› einen Apéro nehmen und danach fürs Nachtessen in ein benachbartes Restaurant gehen.» Peter Neukomm gibt auch zu bedenken, dass der Herrenacker grösser ist als der Bundesplatz in Bern, weshalb ein weiteres Gastro-Angebot wichtig sei: «Je mehr solche Belebungspunkte es um den Platz herum gibt, desto attraktiver wird der Herrenacker. Deshalb hat die Stadt grosses Interesse daran, dass hier ein gutes Konzept umgesetzt wird.»

Längst nötiger Fanshop

Als sportbegeisterter Mensch habe er auch grosse Freude daran, dass es im Haus der Wirtschaft einen Fanshop gibt, in welchem sich unter anderem Teams wie der VC Kanti, die Kadetten oder der FCS präsentieren werden. Fanshops seien im Ausland schon längst üblich, aber in der Stadt Schaffhausen fehlte ein solcher bisher, konstatiert Peter Neukomm: «Nach den Cupsiegen der Kanti-Girls und der Kadetten ist ein solcher Fanshop jetzt umso wichtiger.» Nach einer kurzen Pause fügt er an: «Ein Manko sehe ich im ganzen Konzept hier im ‹Haus der Wirtschaft› allerdings. Im Fanshop fehlt eine Mannschaft: Der Hamburger Sportverein, HSV.» Nochmals eine kurze Pause. Dann lacht der Hamburg-Fan Peter Neukomm vergnügt. Bleibt zu hoffen, dass das neue Café im «Haus der Wirtschaft» erfolgreicher sein wird als Peter Neukomms HSV in den letzten zwei Saisons. 

Hüt im Gschpröch: Legislaturschwerpunkte 2021-2024

Interview Schaffhauser Fernsehen vom 17.05.2021

Hohe Ziele präsentiert

Schaffhauser Bock vom 18.05.2021:
Der Schaffhauser Stadtrat hat seine Ziele und Massnahmen für die Legislaturperiode 2021-2024 definiert und den Medien vorgestellt.

Text und Bild: Nathalie Homberger

Eine grosse Anzahl an Projekten hat der Schaffhauser Stadtrat für die Legislaturperiode 2021-2024 definiert und vergangene Woche vorgestellt. Genauer gesagt handelt es sich um 5 Schwerpunkte, 21 Ziele und 99 Massnahmen.» Dazu erklärt Finanzreferent Daniel Preisig: «Wir sind kein Gremium, das unverbindlich bleibt, das Angst vor Risiken hat, das möglichst wenig anfasst. Wir sind ein Gremium, das hohe Ziele und viele Projekte hat und in die Zukunft investiert. Die grösste Herausforderung ist, dass wir das stemmen können. Da sind wir mutig, aber gut unterwegs.» Dazu passt der übergeordnete Leitsatz des Stadtrats: «Schaffhausen investiert in die Zukunft». «Damit setzt der Stadtrat den bereits eingeschlagenen Weg fort», erklärt Stadtpräsident Peter Neukomm. «Uns ist bewusst, dass viel Arbeit, Energie und politische Überzeugungskraft nötig sein werden.» In den letzten Jahren wurden viele Grossprojekte wie das Stadthausgeviert, die Elektrifizierung der Verkehrsbetriebe oder die Neugestaltung des Kammgarnhofs aufgegleist. Die Projekte müssen in der neuen Legislatur umgesetzt werden. «Das wird uns alle stark fordern», so der Stadtpräsident.

Die Schwerpunkte in Kürze

Der erste Legislaturschwerpunkt beinhaltet die Umsetzung des Smart City Programms und das Vorantreiben der Digitalisierung in der Verwaltung, erklärt Peter Neukomm. «Das Smart City soll nicht nur Daten und Infrastrukturen, sondern auch Menschen besser vernetzen.» Zu den Massnahmen gehören beispielweise die Verbesserung und Erweiterung von Online-Angeboten oder die Optimierung und Automatisierung von Verwaltungsprozessen.
Der zweite Legislaturschwerpunkt, vorgestellt von Bildungsreferent Raphaël Rohner, betrifft die zukunftsgerichtete räumliche Entwicklung. Dabei soll in Räume für kulturelle Angebote, die Schul- und Sportinfrastruktur sowie die Entwicklung von Schlüsselarealen investiert werden. Massnahmen zur Umsetzung sind unter anderem die Verabschiedung und Umsetzung des Gesamtverkehrskonzepts, die Umsetzung der bereits vorgestellten Schulraumplanung oder die Verabschiedung der Vorlage des Neubaus des KSS-Hallenbads.
Der dritte Schwerpunkt umfasst eine lebendige und familienfreundliche Stadt. Wie Sozial- und Sicherheitsreferentin Christine Thommen betont, stehen die Bewohnerinnen und Bewohner und ihr Lebensumfeld im Zentrum. Die Stärkung familienfreundlicher Angebote sowie die Förderung für ein selbstbestimmtes Leben im Alter stehen im Fokus. Weiter gehören die Aufwertung von öffentlichen Räumen wie dem Herrenacker oder die Weiterentwicklung von Quartiertreffpunkten zu den Massnahmen. Baureferentin Katrin Bernath stellte den vierten Legislaturschwerpunkt über die nachhaltige Umwelt- und Energiepolitik vor. Erneuerbare Energien und die E-Mobilität werden hier grossgeschrieben. Zudem soll in den Klimaschutz und in die Aufwertung natürlicher Lebensräume investiert werden. Dies soll unter anderem mit der Verabschiedung der Klimastrategie sowie mit der Genehmigung der Rahmenkreditvorlage und dem Ausbau der Wärmeverbünde erreicht werden.
Der letzte Schwerpunkt umfasst das Sicherstellen einer leistungsfähigen öffentlichen Hand. Dafür sollen eine moderne Verwaltungsinfrastruktur und eine professionelle Verwaltungsführung sichergestellt werden. Zu den Massnahmen gehören unter anderem die Umsetzung des Projekts Stadthausgeviert mit einem zentralen Empfang, der Erhalt eines Polizeipostens in der Stadt oder die Verbesserung der internen sowie externen Kommunikation. Auch seien eine vorausschauende Finanzplanung und die Stärkung der Stadt als Wirtschaftsstandort von Wichtigkeit, ergänzt Finanzreferent Daniel Preisig.

Einigung zur Stadionnutzung für die Saison 2021/2022

Beitrag Tele Top News vom 18.05.2021

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