Grossartige Musikerin und Komponistin

Begrüssung an der Verleihung des Georg Fischer Preises der Stadt Schaffhausen in der Rathauslaube vom 04.12.2016

Ich freue mich, dass Sie an diesem adventlichen Sonntagnachmittag den Weg in die Rathauslaube gefunden haben und Sie tun gut so, es gibt ja schliesslich etwas zu feiern und selbstverständlich auch etwas zu hören.

Ich freue mich ausserordentlich, dass ich heute als Präsident der Stiftung Georg Fischer Preis der Stadt Schaffhausen zum ersten Mal die alle zwei Jahre stattfindende Preisverleihung vornehmen kann.

Für die Preisvergabe sind mit mir zusammen folgende Stiftungsräte verantwortlich:

  • mein Vizepräsident Roland Gröbli, Generalsekretär der Georg Fischer AG
  • Ursula Stamm-Keiser, Buchhändlerin und Mitorganisatorin der SH-Buchwochen
  • Bea Schäfli, Unternehmerin und Vizepräsidentin Kunstverein
  • Dr. Daniel Leu,  Bio-Chemiker/Coach/Vermittler/Mitbegründer Kulturzentrum Kammgarn
  • Jens Lampater, Leiter städtischer Kulturdienst und Quästor des Stiftungsrat.

Ich danke meinen Kolleginnen und Kollegen für die konstruktive Zusammenarbeit im Hinblick auf die Entscheidung für die heutige Preisträgerin. Der Preis der Stiftung, der mit 15'000 Franken dotiert ist, wird alle zwei Jahre an - und ich zitiere den Stiftungszweck - eine Schaffhauser Künstlerin oder einen Schaffhauser Künstler in Anerkennung besonderer künstlerischer Leistungen vergeben.

Dieses Jahr hat sich der Stiftungsrat für die Schaffhauserin Helene Winkelman, eine kreative, innovative und vielseitige Musikerin und Komponistin als Preisträgerin entschieden. Ich habe sie am 9. April dieses Jahres am Jubiläum 150 Jahre Moserdamm hier in der Rathauslaube erlebt und Sie hat mich mit ihrer Kunst und ihrer Ausstrahlung total in den Bann gezogen. Zu Ihrer Kunst passt das bekannte Sprichwort von Victor Hugo: „Die Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann und worüber zu schweigen unmöglich ist.“

Es gibt also viele gute Gründe, weshalb die Ausgezeichnete heute diesen Preis erhält. Dies werden wir im Rahmen der Laudatio von jemandem hören, der – im Gegensatz zu mir als Politiker – dazu auch befähigt ist: Es ist Roland Moser, langjähriger Professor für Komposition, Instrumentation und Musiktheorie an der Hochschule für Musik der Musik-Akademie Basel.

Er ist in Bern geboren und erhielt seine musikalische Ausbildung in Bern, Freiburg/Br. und Köln. 1969 – 1984 war er Lehrer für theoretische Fächer und Neue Musik am Konservatorium Winterthur, 1984 – 2008 Professor an der Hochschule für Musik der Musik-Akademie Basel mit Klassen für Komposition, Instrumentation und Musiktheorie. Seither arbeitet er als freier Komponist mit einer Liste von etwa 80 Werken: Für Singstimmen, Kammermusik, einige Stücke für verschiedenartige Orchesterbesetzungen und auch Bühnenwerke. Er erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, etwa 2007 den Kompositionspreis Marguerite Staehelin des Schweizerischen Tonkünstlervereins. Er ist Mitglied des «Ensembles Neue Horizonte Bern». Roland Moser lebt mit seiner Familie in Allschwil bei Basel.

Gerne gebe ich nun das Wort an ihn weiter und wünsche Ihnen anschliessend an die Preisübergabe ein genussvolles Konzert. Ich bin überzeugt, dass uns Helena Winkelmann einmal mehr zu begeistern weiss.

 


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