Die Energiewende ist machbar

(Foto: Dani Türler, Schaffhauser Bock)

Begrüssung anlässlich des Energiespaziergangs vom 29.04.2017 auf der Breite

Ich freue mich, sie in einer quasi städtischen Anlage begrüssen zu dürfen. Die KSS wurde ja weitgehend mit Steuergeldern der Stadt finanziert, sie wurde auf städtischem Land gebaut und funktioniert u.a. dank städtischen Beiträgen von ca. 1.5 Mio. pro Jahr (20016: 1.6 Mio.). Sie wird von einer Genossenschaft, einem hervorragenden Direktor Ueli Jäger und dessen engagiertem Team erfolgreich geführt. Die Anlage sorgt für ein tolles Sport- und Erholungsangebot für das Quartier, die ganze Stadt, ja für die ganze Region.

Die KSS ist unterdessen in die Jahre gekommen, so dass dringliche Sanierungen z.B. der Badewasseraufbereitung nötig sind. Zu dieser Sanierung wird der Stadtrat nächstens eine Vorlage an den Grossen Stadtrat verabschieden. Man muss mit Investitionen in einem zweistelligen Millionenbereich rechnen. Dabei wird es auch um energetische Verbesserungen gehen. Wir fühlen uns als Energiestadt der ersten Stunde in der Pflicht, hier eine vorbildliche Lösungen zu erreichen. In einem zweiten Schritt wird dann über die Weiterentwicklung der erfolgreichen Anlage zu entscheiden sein. All diese Investitionen werden wir aber nicht alleine stemmen können. Dazu brauchen wir die anderen Gemeinden und den Kanton, die ja auch von dieser Anlage profitieren.

Nun wollte ich noch etwas über die Abstimmung zum neuen Energiegesetz sagen. Man hat mir aber signalisiert, dass das an dieser Stelle nicht erwünscht sei. Sie verstehen, dass mir das als politisch Verantwortlichem für die städtische Energiepolitik, die seit vielen Jahren erfolgreich die Energiewende praktiziert, nicht leicht fällt. Wir wollen keinen Rückschritt in unserer Stadt. Ich bin guten Mutes, dass der städtische Souverän das auch so sieht, sonst hätte er am 11.03.2012 wohl kaum mit grossem Mehr dem Rahmenkredit für erneuerbare Energien zugestimmt. Dessen Ziel war es ja, bei der Stromversorgung unserer Stadt auf einen Anteil von über 90 % erneuerbar zu kommen und aus der Atomenergie auszusteigen.

Der Stadtrat bleibt auf diesem Kurs, auch wenn er ab dem 21. Mai nicht mehr warm duschen kann, keine Bananen mehr essen und keinen Kaffee mehr trinken darf.

Dass die Energiewende technisch machbar und bezahlbar ist, sollen Ihnen heute Experten aufzeigen. Sie werden verschiedene spannende Projekte in den Bereichen Gebäude, Produktion und Mobilität demonstrieren.

Nun danke ich allen Beteiligten an dieser Stelle ganz herzlich für ihren Einsatz und bin froh, dass es zum Thema Energiewende auch noch sachliche Informationen wie heute gibt. Und ich bin überzeugt, dass sich das lohnen wird. Denn die Stimmberechtigten lassen sich nicht gerne für dumm verkaufen.

 

 


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