Steuervergleiche mit falschen Zahlen

Stellungnahme zum Abstimmungskampf zur städt. Steuersenkungsinitiative

Einmal mehr wird von den Befürwortern der Steuerinitiative mit falschen Zahlen operiert. In einem Leserbrief in den Schaffhauser Nachrichten vom 24.08.2010 behauptet der Fraktionschef der FDP im Grossen Stadtrat, die Stadt Schaffhausen sei steuerlich nicht wettbewerbsfähig. Er bezieht sich auf die Berechnungen eines Immobilienportals. Die Steuerbelastung einer Familie mit einem steuerbaren Einkommen von 100'000 Franken sowie 50'000 Franken Vermögen sei in Schaffhausen um 31,53% höher als in Flurlingen. Solche Vergleiche liessen sich bis nach Winterthur fortführen
Der Stadtrat stellt diese Aussagen richtig. Die Ergebnisse der offiziellen Steuerrechner der Kantone Zürich und Schaffhausen zeigen ein anderes Bild. Die von der Steuerinitiative betroffene Gemeindesteuer liegt in der untersuchten Einkommenskategorie in Flurlingen und in Winterthur sogar höher als in Schaffhausen! Eine Familie mit 100'000 Franken steuerpflichtigem Einkommen und 50'000 Franken steuerpflichtigem Vermögen bezahlt in der Stadt Schaffhausen 5'625 Franken Gemeindesteuern. In Flurlingen sind es 5'950 Franken und in Winterthur 6'258 Franken. An Kantonssteuern begleicht man in Schaffhausen 6'429 Franken, in Flurlingen und Winterthur 5'130 Franken. Dass sich in Schaffhausen schlussendlich eine mit fünf bis acht Prozent leicht höhere Gesamtbelastung gegenüber den erwähnten Gemeinden ergibt, ist allein auf die höhere Kantonssteuer zurückzuführen.


Für den Stadtrat: Der Finanzreferent


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